Schalke

Michael Gregoritsch hat Schalkes Idee „schon geschluckt“

Einmal durchpusten: Schalkes Neuzugang Michael Gregoritsch.

Einmal durchpusten: Schalkes Neuzugang Michael Gregoritsch.

Foto: RHR-FOTO/Tim Rehbein / RHR-FOTO

Gelsenkirchen.  Michael Gregoritsch liefert auf Schalke schon wie auf Bestellung. Trainer Wagner ist zufrieden - nur in einem Punkt ist noch Nachholbedarf.

In der Hinrunde hat es Schalke durchaus gewurmt, dass so lange über die fehlenden Stürmertore diskutiert wurde – jetzt lieferte Neuzugang Michael Gregoritsch gleich wie auf Bestellung. Bei seinem zweiten Einsatz für S04 brauchte er nur 18 Minuten für seine königsblaue Tor-Premiere – im Test beim HSV (4:0) lenkte er einen Schuss von Bastian Oczipka ins Tor. „Ich habe einfach richtig gestanden“, sagte Gregoritsch danach und schmunzelte: „Ich finde, für einen Stürmer sind das immer die schönsten Tore, einfach da zu stehen und dann auf der Anzeigetafel zu stehen.“

So sieht Wagner den Neuzugang bisher

Nach ein paar Tagen ist Gregoritsch auf Schalke schon gut integriert. „Das war wirklich ein guter Fußball, den wir gespielt haben“, sagte er in Hamburg: „Im einen oder anderen Moment hat noch ein bisschen die Frische gefehlt. Ich glaube, dass wir zumindest auf einem guten Weg sind.“ Bis zum Spiel gegen Gladbach ginge es jetzt nur noch um Kleinigkeiten: „Die Mannschaft funktioniert, das sieht man. Wir haben uns ein gutes Gefühl geholt.“

Auch David Wagner ist mit dem Neuzugang bisher zufrieden. Nach dem Auftritt in Hamburg urteilte er: „Er war sehr gut im Kombinationsspiel, hat die Bälle vorne festgemacht und hatte auch im Defensivspiel sehr viele gute Bewegungen, wenn er unser Pressing ausgelöst oder mitgemacht hat.“ Für den Ex-Augsburger sei der Schalker Fußball schon eine Umstellung: „Es ist anstrengend für ihn, keine Frage. Da wird er auch ein bisschen Zeit brauchen. Aber die Idee hat er schon mal geschluckt.“ Jetzt ginge es darum, ihn körperlich topfit zu machen.

Denn beim FC Augsburg hat Gregoritsch zuletzt ja kaum gespielt. Wagner ist aber zuversichtlich: „Ich glaube, das kriegt er in seinen Körper relativ schnell rein.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben