Bundesliga

Drei Tage vor Schalke-Spiel: Bayern-Star Coman in Quarantäne

Fehlt beim FC Bayern München im Training: Kingsley Coman.

Fehlt beim FC Bayern München im Training: Kingsley Coman.

Foto: dpa

München.  Bayern-Star Coman hatte Kontakt zu einer mit Corona infizierten Person. Vor dem Schalke-Spiel muss er in Quarantäne. Spielt nun ein Ex-Schalker?

Im Finale der Champions League war Kingsley Coman der Matchwinner. Der Franzose erzielte für Bayern München das 1:0-Siegtor gegen Paris Saint-Germain und sorgte dafür, dass sein Klub das Triple perfekt machte.

Nun gab es eine schlechte Nachricht für den 24 Jahre alten Flügelstürmer. Der Profi musste sich in häusliche Quarantäne begeben und dem Training deshalb fernbleiben. Die Bayern vermeldeten am Dienstagnachmittag, dass Coman "zu einer mit dem Corona-Virus infizierten Person aus seinem Umfeld Kontakt" hatte. Der Klub erklärte, dass er sich an den "Vorgaben des Robert-Koch-Institutes" orientiere.

Corona-Test fällt negativ aus

Ein bei Coman am Sonntag vorgenommener Corona-Test brachte ein negatives Ergebnis. Während der Quarantäne wird sich der Spieler mit Cybertraining fit halten.

Was die Nachricht für den Bundesliga-Start bedeutet, ließen die Bayern offen. Am Freitag eröffnet der Rekordmeister die neue Saison mit einem Heimspiel gegen Schalke 04 (20.30 Uhr live im ZDF und auf DAZN). Womöglich muss Bayern-Trainer Hansi Flick dann auf Coman verzichten.

Leroy Sané vor Wiedersehen

Das wiederum würde Leroy Sané zu einem Pflichtspiel-Debüt von Beginn an verhelfen. Der 24 Jahre alte Nationalspieler wechselte im Sommer für eine Ablösesumme in Höhe von 45 Millionen Euro an die Isar. Er kam von Manchester City.

Für Sané wird es ein besonderes Spiel: Er stammt aus der Schalker Knappenspiele und kam bei den Königsblauen zu seinen ersten Bundesliga-Einsätzen.

Außerdem stehen Hansi Flick für das offensive Mittelfeld noch Thomas Müller und Serge Gnabry zur Verfügung.

Coman fehlte den Münchenern übrigens beim bislang letzten Bundesliga-Spiel gegen Schalke. Den Ausfall damals konnte der Favorit mehr als kompensieren: Es gab einen deutlichen 5:0-Erfolg, zu dem Thiago, Leon Goretzka, Robert Lewandowski, Serge Gnabry und Thomas Müller jeweils einen Treffer beisteuerten. (ddh)

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