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Darum holt Schalke Jean-Clair Todibo aus Barcelona

Bald auf Schalke: Barcelonas Jean-Clair Todibo beim Champions-League-Spiel gegen Inter Mailand im Zweikampf mit Lautaro Martinez

Bald auf Schalke: Barcelonas Jean-Clair Todibo beim Champions-League-Spiel gegen Inter Mailand im Zweikampf mit Lautaro Martinez

Foto: Getty

Gelsenkirchen.  Schalke geht mit zwei Neuen in die Rückrunde: Michael Gregoritsch und wohl auch Jean-Clair Todibo. Wir klären auf: Darum kommt der Verteidiger.

Das nächste Talent kommt zum Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04: Vom FC Barcelona leihen die Königsblauen nach Juan Miranda auch den Innenverteidiger Jean-Clair Todibo aus. Der französische U20-Nationalspieler kommt bis zum Ende der Saison - es sind nur noch Details zu klären. Ein Spieler, über den Deutschlands Rekord-Nationalspieler Lothar Matthäus zu Bild sagte: "Der beste Innenverteidiger, den ich seit langem gesehen habe. Er wäre eine klare Verstärkung für Schalke." Doch warum holen die Königsblauen noch einen Abwehrspieler?

Schalke war mit vier Innenverteidigern in die Saison gegangen: Salif Sané, Benjamin Stambouli, Matija Nastasic und Ozan Kabak. Zunächst ging alles gut, in der Anfangsphase der Saison saßen Kabak und Nastasic überwiegend auf der Bank. Doch dann ging es mit dem Verletzungspech los.

Schalke-Verletzung - Teil 1: Stambouli fehlt seit dem Derby im Oktober

Am 26. Oktober 2019 brach sich Benjamin Stambouli im Revierderby gegen Borussia Dortmund (0:0) den Fußwurzelknochen. Ursprünglich gingen die Schalker davon aus, der Franzose könnte sogar noch im Jahr 2019 wieder eingreifen. Stambouli war auch Mitte Dezember wieder zum Lauftraining auf dem Platz. Doch fit wurde er nicht - auch Anfang Januar 2020 nicht. Deshalb flog er nicht mit ins Trainingslager nach Spanien. Wann Stambouli genau zurückkehrt, ist offen. Trainer David Wagner sprach in Spanien von "vier bis acht Wochen". Klar ist nur: Ihm wird dann Spielpraxis fehlen.

Schalke-Verletzung - Teil 2: Sané fällt noch bis Mitte Februar aus

Beim 3:2-Erfolg in Augsburg zog sich Salif Sané einen Korbhenkelriss zu. Er wurde sofort operiert, als Ausfallzeit wurden drei bis vier Monate angegeben. Das heißt: Mitte Februar sollte er ins Training zurückkehren können. Aber bis dahin sind schon fünf bis sechs Pflichtspiele absolviert.

Schalke-Verletzung - Teil 3: Nastasic ist immer wieder angeschlagen

Nastasic plagte sich im Dezember mit Knieproblemen herum. Weil er zudem zu Beginn der Saison häufig auf der Bank saß, kam er zu lediglich fünf Bundesliga-Einsätzen in der Hinrunde. Das Programm in der Winter-Vorbereitung machte er komplett mit. Deshalb ist er nun als zweiter Innenverteidiger neben Ozan Kabak gesetzt.

Um in der Rückrunde auf die doppelte Herausforderung Bundesliga und DFB-Pokal - und Schalke ist in beiden Wettbewerben sehr ambitioniert - vorbereitet zu sein, kommt noch ein Innenverteidiger - auch wenn sich Todibo erst einmal hinter Kabak und Nastasic anstellen muss.

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