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Borussia Dortmunds Watzke nimmt Ex-Schalker Heidel in Schutz

Schalkes Ex-Sportvorstand Christian Heidel (links) und BVB-Boss Hans-Joachim Watzke.

Schalkes Ex-Sportvorstand Christian Heidel (links) und BVB-Boss Hans-Joachim Watzke.

Foto: Lars Heidrich / FUNKE Foto Services

Gelsenkirchen.  Nach heftiger Kritik bekommt Schalkes früherer Sportvorstand Christian Heidel erstmals Rückendeckung - von BVB-Boss Hans-Joachim Watzke.

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Auf Schalkes ehemaligen Sportvorstand Christian Heidel (55), der Ende Februar im Anschluss an die 0:3-Pleite beim FSV Mainz 05 seinen Rücktritt verkündet hatte, ist in den vergangenen Wochen und Monaten viel eingeprasselt.

Watzke im Interview: "Ich breche eine Lanze für Christian Heidel"

Heidel wird nicht nur eine falsche Kaderzusammenstellung angekreidet, sondern auch mangelnde Unterstützung für den Mitte März beurlaubten Jung-Trainer Domenico Tedesco (33). “Wenn ich Christian etwas vorwerfe, dann das, dass er nicht nahe genug am Trainer war, dass er ihm mit seinem Fundus an Erfahrung nicht geholfen hat. Das hat Domenico nicht nur nicht geholfen, sondern eher geschadet”, so Schalkes Aufsichtsratschef Clemens Tönnies kürzlich in der Sky-Sendung “Wontorra – der Fußball-Talk.”

Jetzt erfährt der gescholtene Christian Heidel vom Schalker Rivalen Borussia Dortmund Rückendeckung. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke bezog im Interview mit der “Bild am Sonntag” klar Stellung: “Im Fußball geht alles immer schnell. Nach der Vizesaison dachten einige Schalker ja auch schon, dass sie uns überholt hätten. An dieser Stelle würde ich gerne mal gegen den Strich bürsten und eine Lanze für Christian Heidel brechen. Alles Schlechte der abgelaufenen Saison bei ihm abzuladen, das gefällt mir nicht.”

Watzke und Heidel sind kollegial verbunden

Watzke und Heidel sind seit Jahren kollegial verbunden und hegen gegenseitige Sympathien, die auch nicht durch die Rivalität zwischen Schalke und Dortmund belastet wurden. Als Christian Heidel noch Manager bei Mainz 05 war, traf er sich mit Aki Watzke öfter zum gemeinsamen Essen. “Das ist auch entstanden durch die Verbindung und die Freundschaft zu Jürgen Klopp, die uns miteinander verband und verbindet. Aki ist in Ordnung”, meinte Heidel im vergangenen September im großen Interview mit den Zeitungen der Funke-Mediengruppe anlässlich des Schalker und Dortmunder Champions-League-Starts. Am 1. Juni trifft Jürgen Klopp als Trainer des FC Liverpool im Königsklassen-Endspiel in Madrid auf Tottenham Hotspur. Christian Heidel wird nach den warmen Worten von Aki Watzke sicherlich etwas entspannter zuschauen, wie sich sein Kumpel Klopp schlägt.

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