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RWO überzeugt gegen Alemannia Aachen auch spielerisch

Tarik Kurt (Mitte) hat das 1:0 erzielt, seine RWO-Teamkollegen gratulieren.

Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Tarik Kurt (Mitte) hat das 1:0 erzielt, seine RWO-Teamkollegen gratulieren. Foto: Micha Korb / FUNKE Foto Services

Oberhausen.   Der Jahresstart in die Meisterschaft ist geglückt. Auf schwerem Boden im Stadion zeigte RWO eine souveräne Leistung und besiegte Aachen mit 1:0.

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Nun ist auch der Meisterschaftsstart geglückt. Rot-Weiß Oberhausen machte gegen Alemannia Aachen dort weiter, wo die Mannschaft im Pokal beim KFC Uerdingen aufgehört hatte. Mit einer couragierten und für die Bodenverhältnisse starken spielerischen Leistung wurde Aachen 1:0 (1:0) bezwungen. Das Tor des Tages erzielte Tarik Kurt bereits in der sechsten Minute.

Es war die erste gefährliche Situation des Spiels. Der überragende Patrick Bauder hatte den erneut guten Maik Odental auf links geschickt und der sah Kurt im Zentrum frei. Per Direktabnahme nagelte der Mittelstürmer das Leder aus zehn Metern unter die Latte.

30 Minuten gehörten allein RWO

Aachen war da noch längst nicht sortiert und sollte es die nächste halbe Stunde auch nicht werden. Denn die Oberhausener spielten von Beginn an dominant. Es war eine Freude, Yassin Ben Balla und Bauder bei Ballgewinnen im Mittelfeld zuzuschauen und von dort wurde blitzschnell nach vorn gespielt. Odenthal als auch auf der anderen Seite Patrick Schikowski sorgten ständig für Gefahr. Hinter Kurt wirbelte ein spielfreudiger Raphael Steinmetz.

Das ergab zwangsläufig Chancen, doch Rot-Weiß ließ sie allesamt ungenutzt. Die offensichtlichste hatte Schikowski, der von Bauder auf rechts prima frei gespielt wurde, doch „Schiko“ zielte genau auf Aachens Schlussmann Mark Depta. Zuvor hätten die Oberhausener den Ball nach einer Ecke von Tim Hermes sogar mehrfach im Tor unterbringen können. Kurt und auch Steinmetz ließen ähnlich gute Gelegenheiten liegen.

Aachen kam dann besser ins Spiel

Doch dann stellte Aachen im Mittelfeld um und war fortan präsenter. Die Alemannen waren bislang auch gut ins Jahr gestartet und zeigten nun, warum. Schnörkellos ging es über die Außen ins Zentrum und dort musste Robin Udegbe zweimal reflexartig parieren. Zunächst nach einem 25-m-Knaller von Tobias Lippold in den Giebel sowie kurz darauf nach der Ecke gegen einen Kopfball von Peter Hackenberg (35./36.). Auch gegen einen Kopfball von Bauder Richtung eigenes Tor war er zur Stelle und hielt seiner Mannschaft bis zur Pause die nunmehr glückliche Führung.

Nach dem Wechsel wollten die Rot-Weißen auf die Entscheidung drängen, waren aber gleichzeitig vorsichtig angesichts gefährlicher Aachener Konter. Steinmetz begann mit einem Versuch aus 20 Metern, im Gegenzug setzte Emre Yesilova einen Kopfball nur knapp neben das Gehäuse (52.). Dann waren wieder die Gastgeber dran. Bauder schickte Schikowski auf rechts und der machte den Ball ganz, ganz lang. Doch am zweiten Pfosten kam Steinmetz den Bruchteil einer Sekunde zu spät, nur Außennetz (60.).

Zum Schluss Vorteile bei RWO

So ging es munter hin und her, doch mit zunehmender Spieldauer waren die klareren Chancen wieder auf Seiten der Oberhausener. Auch weil Mike Terranova mit Philipp Gödde und Rafael Garcia für Kurt und Odenthal zwei frische Offensivkräfte gebracht hatte.

Doch ein Tor wollte nicht mehr fallen. Da aber die Kleeblatt-Defensive ihre Arbeit an diesem Nachmittag vorzüglich machte, geriet der Kasten von Udegbe auch nicht mehr in Gefahr.

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