Fußball

RWO-Trainer Terranova fordert Dominanz als klare Handschrift

Hat eine klare Vorstellung vom Spiel der Kleeblätter: RWO-Trainer Mike Terranova.

Hat eine klare Vorstellung vom Spiel der Kleeblätter: RWO-Trainer Mike Terranova.

Foto: Thorsten Tillmann

Oberhausen.  RWO erwartet am Freitag zum letzten Test vor dem Start der Regionalliga den Oberligisten 1. FC Bocholt bei freiem Eintritt im Stadion Niederrhein.

Wenn RWO heute (18.30 Uhr) den ambitionierten Oberligisten 1. FC Bocholt empfängt, handelt es sich zwar nur um ein Testspiel – aber um das wichtigste der Vorbereitung. Es ist das letzte Mal, dass die Kleeblätter ihren Trainer Mike Terranova unter Wettkampfbedingungen überzeugen können, sie auch bei ihrem Regionalliga-Start am Freitag, 2. August (19.30 Uhr) gegen den SC Verl einzusetzen. Das Spiel findet entgegen der ersten Planung nun doch im Stadion Niederrhein statt, der Eintritt ist trotzdem frei.

„Es gibt noch offene Positionen“

„Natürlich habe ich das Gerüst im Kopf, aber es gibt auch noch offene Positionen“, sagt Terranova, der im Gegensatz zum vorigen Test in Ratingen diesmal den Ernstfall proben wird. Die damals geschonten Innenverteidiger Jerome Propheter und Jannik Löhden, Spielmacher Christian März und Angreifer Giuseppe Pisano dürften dabei und in Terranovas Planungen auch erst einmal gesetzt sein. Auch der offensiv variable Rafael Steinmetz überzeugte nicht nur zum Ende der letzten Rückrunde, sondern bislang in der Vorbereitung. Auch Francis Ubabuike und Shaibou Oubeyapwa sorgten zumeist für viel Alarm auf den Außenbahnen.

Das Tor hütet Daniel Davari, dahinter kämpfen Patrick Bade und der junge Justin Heekeren um Platz zwei zwischen den Pfosten. „Beide zeigen gute Leistungen, da gibt es noch keine feste Reihenfolge“, so der RWO-Trainer. „Auch bei den anderen offenen Positionen ist es nicht so, dass ich irgendwo Bauchschmerzen hätte. Ich muss mich immer zwischen zwei Guten entscheiden und immer abwägen, in welchem Spiel wir welche Stärken der Leute am besten gebrauchen können.“

Sehr glücklich ist der „Fußballgott“ darüber, dass er die komplette Qual der Wahl hat. „Keine muskulären Probleme im Kader – das gab es früher zum Ende der Vorbereitung eigentlich nicht“, erinnert sich Terranova an seine Profi-Zeit. „Bei uns gab es eigentlich immer nur Vollgas. Heute ist die Belastungssteuerung ein ganz wichtiges Thema. Schwere Beine sind normal, aber man muss zum richtigen Zeitpunkt auch Pausen einstreuen. Zwei Tage nach einem Spiel ist immer frei. Da haben wir in der Vergangenheit viel gelernt.“ Und dass die Kleeblätter trotzdem stets genügend Körner für die Schlussphase besitzen, haben auch die zahlreichen Last-Minute-Treffer der Rückrunde gezeigt.

Die Vorgabe für das Spiel gegen Bocholt lautet: „Dominanz muss eine klare Handschrift unseres Spiels werden und das will ich auch in diesem Test sehen“, so Terranova. „Natürlich müssen wir variabel bleiben und wir probieren auch noch Dinge aus. Aber dieser Test ist im Hinblick auf den Start schon sehr wichtig.“

Der 1. FC Bocholt würde lieber heute als morgen in den Profi-Fußball zurückkehren. Nachdem der einstige Zweitligist im Jahre 2012 bis in die Landesliga abgestürzt war, stand zuletzt Rang drei in der Abschlusstabelle der Oberliga.

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