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RWO empfängt am Sonntag die U23 von Fortuna Düsseldorf

Jerome Propheter (r./gegen Dortmunds Steffen Tigges) dürfte in die RWO-Innenverteidigung zurückkehren.

Jerome Propheter (r./gegen Dortmunds Steffen Tigges) dürfte in die RWO-Innenverteidigung zurückkehren.

Foto: Thorsten Tillmann

Oberhausen.  Möglichst mit elf Spielern die Partie beenden und die drei Punkte behalten möchte RWO am Sonntag zu Hause gegen die U23 von Fortuna Düsseldorf.

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Mit zwei Zielen empfängt Rot-Weiß Oberhausen am Sonntag (14 Uhr) die U23 von Fortuna Düsseldorf in der Fußball-Regionalliga: Die drei Punkte im Stadion Niederrhein zu behalten und die Partie mit elf Spielern zu beenden.

„Düsseldorf ist eine Amateurmannschaft, da ist immer viel von der Tagesform abhängig. Zuletzt haben sie sich gefangen, in Köln muss man erst mal gewinnen“, so RWO-Trainer Mike Terranova über den kommenden Gast nach dessen überraschendem 2:1-Erfolg unter der Woche bei der U21 der Geißböcke. „Ich gehe davon aus, dass sie abwartend spielen werden und über das Umschaltspiel kommen wollen.“

„Wichtig ist, dass sich da nichts einschweißt im Kopf“

Rückblickend auf das 1:1 bei einstündiger Unterzahl gegen Schalke meint der Coach: „Gegen so eine Mannschaft nach der Roten Karte kurz vor der Pause auch noch den Ausgleich zu kassieren, ist eigentlich der Genickbruch. Aber wie wir es weiter angegangen sind, war einfach top und ganz wichtig für die Moral.“

Trotz der bereits vier Platzverweise gegen die Kleeblätter sagt Terranova: „Wir haben klare Prinzipien und wichtig ist, dass die Jungs normal weiterspielen und sich da nichts einschweißt im Kopf. Gegen Schalke macht es der Gegenspieler aber auch extrem clever, sucht den Kontakt, obwohl Bastian noch ausweichen will. Diese Rote kann man, muss man aber nicht geben.“

Propheter ersetzt Löhden in der Innenverteidigung

Für Kapitän Jannik Löhden, der sich in Herne seine fünfte Verwarnung abgeholt hat, dürfte Jerome Propheter rechts neben Nico Klaß in die Innenverteidigung rücken. Wer Bastian Müller (Sperre bis 12. November und damit nur ein Spiel) im defensiven Mittelfeld ersetzt, lässt der Coach noch offen - ebenso wie die Besetzung im Sturm.

Dort ist spätestens nach der zwar erfreulichen, aber eben auch überraschend frühen Rückkehr von Philipp Gödde der Konkurrenzkampf außergewöhnlich groß. An Cihan Özkara führt beim Trainer derzeit anscheinend kein Weg vorbei. Dabei würden sich auch noch Giuseppe Pisano, Raphael Steinmetz und Tarik Kurt gerne um Abschlüsse in vorderster Front kümmern.

Großer Konkurrenzkampf in der Offensive

Doch Kurt bringt es bislang nur auf 107 Einsatzminuten, Steinmetz war gegen Schalke nicht einmal im Kader und Pisano hat erst zwei Partien über die volle Distanz absolviert. Da ist der große Krach doch vorprogrammiert, oder?

„Wenn Leute mit der Situation, nicht zu spielen zufrieden sind, sind sie keine Fußballer“, so Terranova. „Aber die Jungs wissen auch ganz genau, dass ich auf jede Kleinigkeit achte und wenn einer dran bleibt und die Situation passt, dann spielt auch jemand, der vielleicht sechs Wochen nicht dabei war. Es geht immer um die Sache und ich würde niemals einen Spieler draußen lassen, der überragend drauf ist. Ob einer spielt, entscheide nicht ich, sondern die Situation und die Jungs selber. Das wissen die Leute auch.“

Nach dem Heimspiel gegen Düsseldorf sind die Kleeblätter mal wieder ein Wochenende spielfrei. Weiter geht es für RWO erst am 16. November beim SV Lippstadt.

Das ist der Gegner

Es war ein wichtiges, aber auch überraschendes Lebenszeichen der U23 von Fortuna Düsseldorf im Abstiegskampf. Mit 2:1 gewann die Mannschaft von Nico Michaty unter der Woche bei der ansonsten so starken U21 des 1. FC Köln. Shinta Appelkamp und Kevin Hagemann erzielten die beiden Treffer zum Derbyerfolg, der die Fortuna wieder über den Strich katapultierte.

Nun wollen die Landeshauptstädter diesen Dreier mit einem weiteren Erfolg gegen RWO vergolden und die positive Entwicklung nach dem 0:3 gegen die SG Wattenscheid fortsetzen. Bereits nach dem knappen 0:1 bei RWE hatte Michaty gegenüber der Funke-Mediengruppe erklärt: „So eine Leistung gilt es zu bestätigen und dann bin ich überzeugt davon, dass es auch was wird.“

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