Regionalliga

Personallage bei Rot-Weiß Oberhausen entspannt sich langsam

Aloy Ihenacho (Zweiter von rechts) freut sich über sein zweites Tor im Pokal bei seiner Premiere für RWO.

Foto: Udo Gottschalk

Aloy Ihenacho (Zweiter von rechts) freut sich über sein zweites Tor im Pokal bei seiner Premiere für RWO. Foto: Udo Gottschalk

Oberhausen.   Vor der Partie beim SC Wiedenbrück am Samstag kann Mike Terranova aufatmen. Dem RWO-Trainer stehen wieder mehr Spieler zur Verfügung.

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Der Pokal war ein gelungener Testlauf für die zweite Reihe, doch jetzt ist bei RWO wieder der Ernstfall, sprich Meisterschaft, angesagt. Beim SC Wiedenbrück (Samstag, 14 Uhr) soll der recht gute Start zu einem guten geformt werden. Will heißen, ein Dreier stünde den Rot-Weißen sehr gut zu Gesicht. Dafür wollen Trainer Mike Terranova und die Mannschaft arbeiten.

Dass die Stimmung im Vergleich zur Vorwoche wieder gut ist, ist der Rückkehr einiger Stammspieler zu verdanken. Tim Hermes ist von seiner Rippenprellung vollends genesen und auf der linken Seite gesetzt. Terranova überlegt noch, ob als Außenverteidiger oder davor. Denn Hermes’ Dynamik hat auch im Vorwärtsgang eine starke Qualität.

Wieder mehr Qualität zur Verfügung

Der Trainer freut sich auch, dass Felix Haas für die Innenverteidigung wieder bereit steht, nachdem er den Pokalauftritt über 90 Minuten klaglos durchstand. In Sachen Kopfballstärke bräuchte sich die Innenverteidigung, gleich ob mit Haas und Kai Nakowitsch sowie Jannik Löhden, defensiv keine Sorgen mehr zu machen.

Was jedoch noch fehlt, ist die offensive Durchschlagskraft in der Luft. Selbst gegen den Bezirksligisten Winfried Kray ging von hohen Standards kaum Gefahr aus. Hier muss die Truppe noch nachbessern. Fast bezeichnend war, dass der nicht groß gewachsene Patrick Schikowski aus dem Spiel heraus ein Kopfballtor erzielte. Hier sieht Terranova Potenzial für die Zukunft. Wenn die linke Seite stark besetzt ist, könnte Schikowski in die Mitte rücken und neben dem zentralen Stürmer wirbeln.

Vorne muss sich bei RWO mehr bewegen

Da Philipp Gödde wegen anhaltender Rückenprobleme weiter ausfällt, wird Neuzugang Aloy Ihenacho ins Zentrum rücken. Auch wenn das Pokalspiel kein Maßstab sein kann, deutete der ehemalige Erfurter an, dass er Geschwindigkeit, gute Technik und Zug zum Tor hat. Eigenschaften, die den Rot-Weißen nach dem Offensiv-Aderlass in der Sommerpause im Zentrum doch fehlten.

Was hingegen hinreichend vorhanden ist, ist Tempo über außen. Neben Hermes und Schikowski sorgen Rafael Garcia oder Dominik Reinert für schnelles Spiel über die Flügel, das für Gefahr im Strafraum sorgt. Nicht immer, aber immer öfter – je nachdem, wie der Gegner gegen Patrick Bauder spielen lässt.

Hat er Platz, wird vieles gut. Nimmt der Gegner ihn eng, kann es zäh werden. Deswegen hofft Terranova auf die Rückkehr von Robert Fleßers, denn der kann auf der Spielmacherposition den entscheidenden Pass spielen. „Aber zwei, drei Wochen wird es noch dauern“, sagt Terranova zu den abklingenden Fersenproblemen.

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