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Bei RWO bleibt der Blick nach oben gerichtet

Patrick Bauder (vorne) und Yassin Ben Balla gehören zum spielstärksten, was die Regionalliga West im Mittelfeld anzubieten hat. Gegen Aachen wraen die beiden der Schlüssel zum Erfolg.

Foto: Christoph Wojtyczka

Patrick Bauder (vorne) und Yassin Ben Balla gehören zum spielstärksten, was die Regionalliga West im Mittelfeld anzubieten hat. Gegen Aachen wraen die beiden der Schlüssel zum Erfolg. Foto: Christoph Wojtyczka

Oberhausen.   Gegen Wiedenbrück wollen die Rot-Weißen unbedingt spielen und mit einem Dreier Kontakt nach oben halten. Zudem ist da das Hinrundenergebnis.

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„Wir wollen unbedingt spielen“, sagt RWO-Trainer Mike Terranova vor der für Sonntag, 14 Uhr, angesetzten Partie gegen den SC Wiedenbrück im Stadion Niederrhein. Dafür haben er, sein Stab und sein Team schon einiges getan: Die Partie wurde von Freitagabend auf Sonntag umgebogen, seit Tagen trainiert die Mannschaft ab 15 Uhr aus dem Kunstrasenplatz am Leistungszentrum, um bessere Bedingungen als um die gewohnten 14 Uhr zu haben. „Auf Rasen geht gar nichts, der ist um die Zeit immer noch gefroren“, weiß Terranova aus der Erfahrung der vergangenen zwei Wochen Frost.

Wiedenbrück hatte der Verlegung sofort zugestimmt. Denn die Gäste wollen, genau wie RWO, keinen Rattenschwanz an Spielen hinter sich herschleppen, wenn dann zu den bereits feststehenden Nachholspielen weitere sowie Pokaleinsätze hinzu kommen. Terranova: „Natürlich habe ich für Ende März und April den Pokal auf der Rechnung. Und da möcht ich nicht, dass wir drei Tage vorher noch ein anderes Spiel haben“, schaut er auf die wichtigen Partien in Sachen Pokal.

Ähnliches Kaliber wie gegen Alemannia Aachen

Jetzt aber steht erst einmal die Partie gegen den SC Wiedenbrück an und die dürfte ein ähnliches Kaliber bieten wie die gegen Aachen: knifflig! Denn wie Aachen auch hat der SCW eine zum Ende wieder stabile Hinrunde gespielt und sich nach oben orientiert. RWO hat diese Ambitionen ebenso und kann nun einen direkten Konkurrenten auf den dritten Rang distanzieren. Zusätzlich motiviert, dass das 0:4 aus der Hinrunde noch in denkbar schlechter Erinnerung ist.

Wiedenbrück hat in Aachen den ersten Nasenstüber bekommen und kann sich im Rennen um die vorderen Plätze keinen weiteren leisten. Will heißen: Die Gast-Elf dürfte nicht so defensiv zu Werke gehen. Damit überraschte zuletzt Aachen, am meisten sich selbst. Auf jeden Fall ging dieser Schuss für die Gäste nach hinten los.

Wiedenbrück ist aus der Übung

Manko der Wiedenbrücker ist die mangelnde Spielpraxis. Sie haben schon lange nicht mehr unter Wettkampfbedingungen auf Rasen gespielt, hier ist RWO im Vorteil.

Ansonsten hofft Terranova nach den steigenden Temperaturen heute und morgen auf einen halbwegs bespielbaren Rasen im Stadion, der den Fähigkeiten seiner Mannschaft einigermaßen gerecht wird.

Personell muss er umbauen, da Kai Nakowitsch grippeerkrankt ausfällt. Für ihn dürfte Jannik Löhden in die Startelf rücken. Alex Scheelen ist krank, Philipp Gödde im Training umgeknickt.

Im Großen und Ganzen dürfte Terranova damit der Startelf aus dem Spiel gegen Aachen den Vorzug geben.

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