RWO-Bericht

0:0 - Sturmmisere wird bei RWO immer offensichtlicher

Wieder ohne Gegentor: RWO-Torwart Robin Udegbe.

Foto: Thorsten Tillmann

Wieder ohne Gegentor: RWO-Torwart Robin Udegbe. Foto: Thorsten Tillmann

Aachen.  Rot-Weiß Oberhausen kam im Regionalligaspiel bei Alemannia Aachen nicht über ein 0:0 hinaus. Gelungene Torszenen blieben Mangelware.

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Das 0:0 gegen Alemannia Aachen war genau so ein 0:0-Spiel wie das gegen Viktoria Köln. Nur diesmal fiel tatsächlich kein Tor. Positiv gesagt: Mit einem Tor vier Punkte gegen Viktoria und Alemannia zu holen, ist aller Ehren wert. Nur, dass die Sturmmisere immer offensichtlicher wird. RWO fehlt ganz klar ein Mittelstürmer. Niemand weiß bislang, wie lange Philipp Gödde mit seinen Rückenbeschwerden ausfallen wird. Beim Pokalspiel am Dienstag gegen den Bezirksligisten Winfried Kray wird erstmals Aloy Ihenacho eine Probe seines Könnens geben.

Die Parte in Aachen war eine halbe Stunde schauerlich. Denn nach zehn Minuten gingen pausenlos Regenschauer der verschärften Art am Tivoli nieder. Die verhinderten ein reguläres Spiel. Der technisch orientierte Fußball der Rot-Weißen blieb komplett auf der Strecke, Aachen setzte weiter auf Langholz, was bei dem tiefen und seifigen Boden auch nicht unbedingt die beste Wahl war. Nahezu jeder Ball versprang, nahezu jeder Spieler rutschte aus, sobald er sich etwas schneller bewegte. So gab es gerade mal zwei Schüsse der Aachener vom Strafraum aus, die RWO-Torwart Robin Udegbe zweimal zur Ecke abprallen ließ, da der Ball nicht zu kontrollieren war.

Doch auch bei den Standards sprang auf beiden Seiten nichts herum. Den Oberhausenern fehlte die Präzision, um gefährlich vor das Tor von Mark Depta zu kommen. Auf der anderen Seite klärte Jannik Löhden für RWO nahezu jeden hohen Versuch der Alemannen.

Die Chancenarmut setzte sich im zweiten Durchgang fort, auch wenn das Spiel unter trockenen Verhältnissen nun etwas besser wurde. Gleichwohl, nach einer Stunde ähnelte der ohnehin nicht gute Rasen am Tivoli einem umgepflügten Acker.

Immerhin hatte Daniel Heber nach einer Ecke des eingewechselten Tim Hermes mit einem Kopfball (47.) so etwas wie eine kleine Chance für die Elf von Mike Terranova. Hermes war für den guten Maik Odenthal gekommen, da dessen noch nicht auskurierte Bronchitis im Hagelschauer der ersten Halbzeit wieder richtig ausbrach.

Aber gelungene Kombinationen oder Torraumszenen blieben weiterhin Mangelware. Beide Teams agierten defensiv so konzentriert, um die Null zu halten, dass die Stürmer bei den widrigen Platzverhältnissen keine Chance hatten, Tore zu erzielen.

Beide Trainer wechselten im Verlauf offensiv ein, Terranova brachte noch Patrick Schikowski und Tarik Kurt, um doch noch auf ein Tor zu gehen, doch es fruchtete nicht. Aachen hatte durch einen Drehschuss von David Pütz (63.) oder einem angesetzten Seitfallzieher von Kai Bösing (87.) noch halbe Gelegenheiten, doch unterm Strich hätten auch die Schwarz-Gelben kein Tor verdient gehabt. So blieb es in einem reinen Kampfspiel beim verdienten Ausgangsresultat.

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