Regionalliga

RWE-Stammtorwart: HSV-Legende Golz ist stolz auf Sohn Jakob

RWE-Torwart Jakob Golz (r.) wird von seinem prominenten Vater Richard umarmt.

RWE-Torwart Jakob Golz (r.) wird von seinem prominenten Vater Richard umarmt.

Foto: Krystian Wozniak / FFS

Essen.  Jakob Golz (21) hat sich beim Fußball-Regionalligisten Rot-Weiss Essen durchgesetzt. Ganz zur Freude seines prominenten Vaters Richard Golz (51).

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Nach vielen Jahren im Niemandsland der Regionalliga West herrscht beim ehemaligen Bundesligisten Rot-Weiss Essen wieder Aufbruchstimmung. Unter dem neuen Trainer Christian Titz hat sich RWE in der Spitzengruppe festgesetzt und darf als aktueller Tabellendritter von der Rückkehr in den Profifußball träumen. Der radikale Umbruch im Sommer scheint sich auszuzahlen.

Viele neue Spieler wurden verpflichtet. Einer von ihnen ist Jakob Golz, der von der U23 des Hamburger SV ins Ruhrgebiet wechselte. Der 21-jährige Torwart erkämpfte sich vor wenigen Wochen den Platz im Essener Tor und zeigt seitdem gute Leistungen. Golz löste Marcel Lenz nach den drei Niederlagen gegen Verl, Mönchengladbach und Fortuna Köln als Nummer eins ab. Seine Bilanz seit er den RWE-Kasten hütet: fünf Spiele, fünf Siege, 12:3 Tore, zwei Zu-Null-Spiele. Golz scheint eine Art Sieggarant für RWE zu sein.

Das freut natürlich auch seine Familie. Allen voran Vater Richard. Der 51-jährige ehemalige Bundesliga-Torwart des Hamburger SV war am Samstag ebenfalls an der Hafenstraße vor Ort und war vor seiner Rückreise nach Hamburg hocherfreut. Denn RWE besiegte Alemannia Aachen im Traditionsduell 3:0 (2:0). Golz junior hielt den Kasten sauber und setzte seine Serie fort: "Drei Punkte für Rot-Weiss Essen und mein Sohn Jakob hat zu Null gespielt. Ich freue mich, dass Essen weiter oben dranbleibt", sagte Golz senior, der 13 Jahre beim HSV zwischen den Pfosten stand und für Hamburg und den SC Freiburg 453 Bundesligaspiele absolvierte.

Richard Golz: RWE wird nicht aufzuhalten sein

Als Bundesliga-Torwart hat er viel erlebt und in großen Stadien gespielt. Doch das Stadion Essen und der Verein RWE hinterlassen auch bei einem so erfahrenen ehemaligen Profitorwart großen Eindruck: "Natürlich ist die Atmosphäre in Essen für diese Liga einmalig. 13.000 Zuschauer - Wahnsinn. Das ist einfach toll. Wenn wir aber ehrlich sind, wissen wir alle, dass das hier keine Regionalliga ist. Das alles, was in Essen stattfindet, gehört auf eine andere Ebene. Ich bin mir sicher, dass das auch kommen wird. Rot-Weiss Essen wird nicht aufzuhalten sein. Ob das in dieser Saison klappt oder in naher Zukunft. Ich bin mir sicher, dass wir diesen Verein bald ganz woanders sehen werden."

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