Niederrheinpokal

Niederrheinpokal: Die Halbfinalpartien stehen fest

Das Objekt der Begierde: der Niederrheinpokal.

Foto: Tillmann

Das Objekt der Begierde: der Niederrheinpokal. Foto: Tillmann

Essen.  Rot-Weiss Essen und Rot-Weiß Oberhausen gehen sich im Halbfinale des Niederrheinpokals noch aus dem Weg. Die Verantwortlichen freut das.

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Am Montag wurde in Duisburg das Halbfinale im Niederrheinpokal ausgelost. Rot-Weiß Oberhausen und Rot-Weiss Essen gehen sich aus dem Weg. Der Oberligist Jahn Hiesfeld, Tabellendritter in der Oberliga Niederrhein, bekommt es mit Rot-Weiss Essen zu tun. Der Landesligist FSV Duisburg (Zweiter in der Landesliga Niederrhein II) empfängt Rot-Weiß Oberhausen. Damit kann es noch zum Traumfinale zwischen RWE und RWO kommen.

Wir sammelten die Stimmen nach der Auslosung

Thomas Drotboom (Trainer Jahn Hiesfeld): RWE ist das attraktivste Los. Meine Spieler haben sich den Gegner gewünscht, jetzt sollen sie auch sehen, dass sie es hinbekommen (lacht). Es wird schwierig, aber es ist machbar. Ich vertraue meiner Mannschaft voll und ganz."

Mike Terranova (Trainer RWO): Wir sind mit dem Los zufrieden. Ein Traum wäre RWE zuhause gewesen, aber das passt auch. Ich kenne den Co-Trainer des Klubs und weiß, was auf zukommt. Wer im Halbfinale steht, der ist nicht zufällig da gelandet. Das ist eine unangenehme Truppe. Jeder Gegner muss erst einmal bespielt werden. Mit halber Kraft dürfen wir das nicht angehen. Die Kunst ist es sowieso, dass wir jedes Spiel, egal gegen wen, gleich angehen. Da sind wir auf einem guten Weg. Ob der Gegner Luftpumpe Bottrop heißt oder wie auch immer. Wenn einer da nicht mitzieht, reagier ich knallhart."

Jürgen Lucas (Sportlicher Leiter RWE): Wir haben klar formuliert, dass wir den Pokal wieder gewinnen möchten, um im DFB-Pokal dabei zu sein. Dementsprechend ist es fast egal, gegen wen wir jetzt spielen. Wir werden alles daran setzen, das Finale zu erreichen. Ich habe Hiesfeld schon zwei Mal gesehen, auch beim Überraschungssieg gegen den WSV. Wir werden sie weiter beobachten und dann bestens vorbereitet sein."

Erol Ayhan, Präsident des FSV Duisburg, betonte vor der Auslosung: "Wir haben bereits Vereinsgeschichte geschrieben. Alles, was jetzt kommt, ist nur noch ein Zubrot. Unser Hauptaugenmerk liegt auf der Meisterschaft und dem Aufstiegskampf in die Oberliga. Ob jetzt nun Oberhausen, Essen oder Hiesfeld ist uns wirklich egal. Ein Heimspiel wäre aber schon schön." Das hat er bekommen, es sei denn, das Heimrecht wird noch mit RWO getauscht.

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