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Friedlicher Osterspaziergang: RWE holt einen Punkt in Köln

Köln.  0:0 endete das Regionalliga-Spiel zwischen Spitzenreiter Viktoria Köln und Rot-Weiss Essen. RWE darf diesen Punkt als Teilerfolg werten.

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Wenn Viktoria Köln und Rot-Weiss Essen sich im Sportpark Höhenberg treffen, wählen beide Teams offensichtlich die “schottische Variante”. Wie schon im Vorjahr endete die Partie torlos. Ein Punkt, den die Essener sicherlich als Teilerfolg werten durften. Aber auch für die Viktoria war es ein gewonnener Zähler, vergrößerten sie ihren Vorsprung auf RWO nach dessen Desaster nun auf vier Zähler. So endete die Partie schließlich als friedlicher Osterspaziergang.

Viktoria-Angriffsmaschinerie kommt nie richtig ins Rollen

Für Kevin Grund hatte es mit Anpfiff nur für einen Platz auf der Ersatzbank gereicht, für ihn durfte sich mal wieder Benjamin Baier auf der Zehner-Position versuchen, in der ersten Halbzeit durchaus präsent und gefällig. Überhaupt war das Spiel der Rot-Weissen in der ersten Hälfte gegen den Ball nahezu fehlerlos, die gefürchtete Viktoria-Angriffsmaschinerie kam nie so richtig ins Rollen, der Unmut auf der Tribüne im Sportpark Höhenberg wuchs mit zunehmender Spielzeit.

Natürlich waren Torchancen des Tabellenführers nicht gänzlich zu verhindern. Schon nach fünf Minuten leitete Timm Golley herrlich mit nur einem Ballkontakt weiter in den Lauf von Steffen Lang, bei dessen Querschuss mehr herauskommen konnte als ein Treffer am Außennetz. Als der Ex-Essener Sven Kreyer (19.) am Strafraum quer legte auf Mike Wunderlich war Torhüter Robin Heller ganz sicher zur Stelle. Und vier Minuten später hatte Felix Backszat aus 14 Metern knapp am rechten Pfosten verzogen. Aber das war es auch bis zur Halbzeitpause.

Auf der Gegenseite dauerte es bis zur 41. Minute, bis Jonas Erwig-Drüppel endlich mal die Kugel Richtung Tor abschloss, aber es war keine wirkliche Prüfung für Keeper Sebastian Platzer, der bis dahin einen entspannten Ostersonntag verbrachte. Aber das Aufbauspiel der Gäste war dennoch gefällig anzusehen, wenn auch der finale Pass bis zur Halbzeit fehlte oder ansonsten die einzige Sturmspitze Marcel Platzek bei Tobias Willers in guten Händen war.Auch nach dem Wechsel gingen die Köln längst nicht “all in”, der 0:4-Zwischenstand aus Oberhausen hatte wohl für eine gewisse Beruhigung in der Viktoria-Kabine gesorgt. Dennoch wurde es gefährlich, als Torhüter Heller einen Schuss von Golley (48.) nicht unter Kontrolle bekam und nach vorne prallen ließ. Aber die Essener unterstützten sich vorbildlich: Als Kreyer an der Außenlinie Timo Becker wie einen Anfänger aussehen ließ, rauschte von hinten Noah Korczowski heran und klärte mit einer (fairen!) Monster-Grätsche.

Auch Viktoria Köln freundet sich mit dem Punkt an

Nach einer Stunde hielt Lukas Scepanik den durchstürmenden Kreyer gerade noch so vor der Strafraumlinie fest: Gelb für den Rot-Weissen, aber den anschließenden Freistoß setzte Wunderlich in die Mauer. Unmut auf den Rängen machte sich breit.

Im Angriff hielten sich die Essener auch im zweiten Durchgang vornehm zurück. Eine weite Flanke von Platzek nahm Enzo Wirtz volley, aber der beste RWE-Torschütze in dieser Saison verzog deutlich (68.).

So näherte sich die Partie eher bedächtig ihrer Schlussviertelstunde. Eingeleitet von einem Schuss Bunjakus, der nur haarscharf am rechten Pfosten vorbeistrich. Am Ende konnten sich auch die Kölner mit dem einen Punkt anfreunden.

Die Statistik - Viktoria Köln - RW Essen 0:0

RWE: Heller, Heber, Korczowski, Becker, Scepanik, Lucas (77. Urban), Brauer, Erwig-Drüppel (87. Cokkosan), Baier, Wirtz, Platzek (77. Grund).

Tore: Fehlanzeige

Zuschauer: 1337

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