Fußball Regionalliga

Coronavirus: Rot-Weiss Essen befürchtet „brutale Schläge“

Essener Jubel vor leeren Rängen: Wenn ein paar Sitze frei bleiben, ist das für Rot-Weiss Essen okay. Ein ganz leeres Stadion würde den Verein aber hart treffen.

Essener Jubel vor leeren Rängen: Wenn ein paar Sitze frei bleiben, ist das für Rot-Weiss Essen okay. Ein ganz leeres Stadion würde den Verein aber hart treffen.

Foto: Thorsten Tillmann

Essen.  Aufgrund der Corona-Welle stellt sich auch die Frage, ob und wie Fußball gespielt werden kann – RW Essen droht ein Geisterspiel gegen Schalke.

Die Verunsicherung rund um das Coronavirus greift weiter um sich - auch im Sport. Gesundheitsminister Jens Spahn hatte dazu geraten, Veranstaltungen mit mehr als 1000 Teilnehmern abzusagen, NRW-Ministerpräsident Armin Laschet sagte, er werde Spahns Empfehlung in NRW umsetzen.

In letzter Konsequenz würde das bedeuten, dass auch die Regionalliga-Partie am Samstag zwischen Rot-Weiss Essen und FC Schalke 04 II (14 Uhr, Hafenstraße) davon betroffen wäre.

In der Champions League wird das Achtelfinale zwischen Paris St. Germain gegen Borussia Dortmund am Mittwoch unter Ausschluss der Öffentlichkeit ausgetragen.

Das Spiel Mönchengladbach gegen Köln dürfte viel entscheiden

Die Lage in der Fußball-Bundesliga ist offen. Die Entscheidung, ob und wie das rheinische Derby zwischen Gladbach und Köln ausgetragen wird, wird vermutlich die weiteren Entscheidungen maßgeblich beeinflussen.

Rot-Weiss Essen äußert sich am Montag auf der Vereinsseite: „Mit Blick auf die aktuell noch nicht verbindlich geklärte Situation um Großveranstaltungen mit mehr als 1000 Besuchern in NRW steht Rot-Weiss Essen im Austausch mit allen relevanten Ansprechpartnern. Vor dem Hintergrund des Coronavirus hat bei allen Überlegungen die Gesundheit der Bevölkerung oberste Priorität. Belastbare Informationen der Gesundheitsbehörde (…) liegen aktuell noch nicht vor.“

Verband verweist auf die Verantwortung der Gesundheitsämter

Der Westdeutsche Fußballverband äußerte sich gegenüber Reviersport: „Wir reden darüber. Aber es ist nicht unsere Entscheidung, sondern wir hören auf Empfehlungen der Gesundheitsämter.“

RWE-Präsident Marcus Uhlig hat sich gegenüber Reviersport ebenfalls geäußert: „Würden im Stadion Essen Spiele ohne Zuschauer stattfinden, dann wären das für uns natürlich immense brutale wirtschaftliche Schläge. Das wären wirklich dramatisch hohe Einnahmeverluste. Dafür haben wir auch keine Versicherung. So ein Fall ist im System nicht vorgesehen.“

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