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MSV: Compper und Bitter werden in Würzburg wohl fehlen

MSV-Profi Marvin Compper trainierte nur individuell.

MSV-Profi Marvin Compper trainierte nur individuell.

Foto: firo

Duisburg.  Marvin Compper will beim MSV Duisburg am Donnerstag ins Teamtraining zurückkehren. Für das Würzburg-Spiel dürfte es aber nicht reichen.

Fußball-Drittligist MSV Duisburg hatte am Mittwoch in der Arena eine Medienrunde außer der Reihe angesetzt. Im Mittelpunkt stand Marvin Compper. Am kommenden Dienstag, 29. Oktober, spielt der MSV Duisburg im DFB-Pokal gegen die TSG 1899 Hoffenheim. Für den Bundesligisten war der 34-Jährige von 2008 bis 2013 am Ball. Da bietet sich ein Plausch über die alten Zeiten an.

Compper beantwortete erst die Fragen der Duisburger Journalisten, dann sprach er per Telefonkonferenz mit den Medien aus dem Hoffenheimer Raum. Eingangs merkte der Abwehrspieler treffend an: „Vor dem Pokalspiel steht aber erst einmal das Liga-Spiel in Würzburg auf dem Programm.“

Leichter Muskelfaserriss in der Wade

Das Match bei den Kickers wird Compper allerdings höchstwahrscheinlich verpassen. Der Ex-Nationalspieler hatte sich in der vergangenen Woche einen leichten Muskelfaserriss in der linken Wade zugezogen und verpasste deshalb bereits das Heimspiel gegen den 1. FC Kaiserslautern.

In den letzten Tagen bestritt Compper bereits ein individuelles Übungsprogramm, am Mittwoch soll er Teile des Mannschaftstrainings bestreiten. Einen Einsatz in Würzburg wollte er nicht kategorisch ausschließen, aber der Routinier weiß auch, dass es sich schnell rächen könnte, zu schnell anzufangen.

Bitter erneut erkrankt

MSV-Trainer Torsten Lieberknecht blieb auch in dieser Woche nicht von neuen Hiobsbotschaften verschont. Joshua Bitter, der unlängst bereits einen grippalen Infekt auskuriert hatte, liegt mit einer neuen Grippe flach und konnte nicht am Training teilnehmen. Ein Einsatz in Würzburg ist unwahrscheinlich. Florian Brügmann und Migel-Max Schmeling stehen als Alternativen für die rechte Abwehrseite bereit.

Mittelfeldspieler Yassin Ben Ball, der sich im Spiel in Chemnitz vor zweieinhalb Wochen eine Bänderdehnung im Knie zugezogen hatte, konnte immer noch nicht ins Mannschaftstraining zurückkehren.

Tim Albutat musste im Spiel gegen Kaiserslautern einen Schlag am Bein einstecken und konnte im Zuge einer Prellung nicht mittrainieren. Das galt auch für Leroy-Jacques Mickels, der mit muskulären Problemen aussetzte. Beide Mittelfeldspieler sollen am Donnerstag ins Mannschaftstraining zurückkehren. Die Einheit an der Westender Straße beginnt um 14 Uhr.

„Ein anderes Gesicht gezeigt“

Gegen Kaiserslautern war Marvin Compper zum Zuschauen verurteilt. Aber er war zufrieden, mit dem, was er beim 3:1-Sieg von der Tribüne gesehen hat. Nach den beiden Niederlagen in der Liga und dem Pokalfiasko in Velbert konnten die Zebras den Hebel wieder umlegen. „Wir haben ein anderes Gesicht gezeigt. Wir haben mit dem Aufwand, der Intensität und der Gier an die ersten Wochen angeknüpft“, so Compper, der aber mahnt, diesen Weg weiter zu gehen: „Wir dürfen uns darauf jetzt nicht ausruhen.“

Die Herausforderung der nächsten Wochen besteht für Compper darin, dass die Mannschaft die Tugenden Woche für Woche auf den Platz bringen kann. Angesichts der Ausgeglichenheit der Liga merkt Compper an: „Kein Spiel gewinnt sich von alleine.“

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