2. Bundesliga

Nur 2:2 gegen Bielefeld: Der MSV ist kaum noch zu retten

Der MSV kämpfte toll gegen Bielefeld, doch gewinnt wieder nicht.

Der MSV kämpfte toll gegen Bielefeld, doch gewinnt wieder nicht.

Foto: Getty Images

Duisburg  Die Zebras haben toll gekämpft, doch wieder nicht gewonnen. Nach dem Remis gegen Arminia kann sich Duisburg nur noch in der Relegation retten.

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Der MSV Duisburg muss sich mit dem Gedanken an den Abstieg aus der Zweiten Liga anfreunden. Trotz einer furiosen Schlussphase kam das Schlusslicht nicht über ein 2:2 (1:1)-Remis gegen Arminia Bielefeld hinaus.

Der Gast spielte ab der 67. Minute vor 13340 Zuschauern nach einer Roten Karte gegen Innenverteidiger Brian Behrendt in Unterzahl. Der MSV holte zweimal einen Rückstand auf. Die gute Moral freilich hilft wenig. In der Tabelle müssen die Zebras drei Spieltage vor Schluss fünf Punkte auf den Relegationsrang aufholen.

MSV kämpft sich zurück

MSV-Trainer Torsten Lieberknecht hatte im Pressegespräch vor dem Spiel gegen die Ostwestfalen deutlich gemacht: Nichts weniger als ein Sieg sei im vorletzten Heimauftritt gefragt. Die Botschaft sprach sich mit Verspätung zur Mannschaft rum. Die Zebras präsentierten sich zu Beginn der Partie als fahrig und unaufmerksam. Bereits in der siebten Minute nutzten die Gäste freien Zugang zum MSV-Strafraum durch einen Treffer von Andreas Voglsammer. Da war in den ersten 15 Minuten noch weit mehr drin für die Ostwestfalen. Jonathan Clauss setzte den Ball mit Wucht an den Pfosten. MSV-Torwart Felix Wiedwald musste zweimal erhöhte Diensttauglichkeit nachweisen. Fabian Klos zielte aus bester Position denkbar schlecht. Gerade als sich die ersten MSV-Fans überlegten, die eigene Mannschaft mit lauten Pfiffen aufzuwecken, gelang den Zebras der Ausgleich. Moritz Stoppelkamp servierte für Stanislav Iljtuschenkos trocken abgestaubten Treffer zum 1:1 (20.). Enis Hajri (28.) hatte nach einem Freistoß von Kevin Wolze sogar das 2:1 auf dem Kopf, scheiterte aber an Stefan Ortega im Bielefelder Tor.

Ortega kein drittes Mal überwunden

Nach der Pause erhöhte Lieberknecht mit Umstellung auf eine Dreier-Abwehrkette den Druck. Bielefeld legte gleichwohl erneut vor. Nach einer harten Elfmeter-Entscheidung gegen Dustin Bomeuer traf erneut Voglsammer (61.) für die Gäste.

Der MSV kämpfte sich mit verzweifeltem Mut zurück in die Partie. Erst sah Behrendt nach einer Notbremse gegen Iljutcenko Rot. Dann verwandelte Linksverteidiger Kevin Wolze den Freistoß direkt zum 2:2 (68.). Der MSV versuchte alles für die Kopfwende. Der Mannschaft misslang jedoch der finale Schlag gegen einen sicheren Ortega im Gästetor. Die beste Gelegenheit ließ Havard Nielsen (86.) aus.

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