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Gembalies und Sicker melden sich beim MSV Duisburg zurück

Arne Sicker hat seinen Infekt auskuriert und ist bei den Zebras wieder an Bord.

Arne Sicker hat seinen Infekt auskuriert und ist bei den Zebras wieder an Bord.

Foto: firo Sportphoto / Volker Nagraszus

Duisburg.  Das Lazarett lichtet sich beim MSV Duisburg ein wenig. Trotz einer holprigen Vorbereitung kristallisiert sich allmählich eine Startelf heraus.

Das Lazarett des Fußball-Drittligisten MSV Duisburg hat sich ein wenig gelichtet. Immerhin zwei Spieler, die zuletzt außer Gefecht waren, meldeten sich im Mannschaftstraining zurück. Vincent Gembalies und Arne Sicker stehen in Meiderich wieder auf dem Platz.

Arne Sicker hatte in der vergangenen Woche das Trainingslager in Mierlo aufgrund eines Infekts verlassen. Der frühere Kieler ist nun wieder bei Kräften. Vincent Gembalies, der in den Niederlanden mit Belastungsproblemen zu kämpfen hatte, ist nun wieder eine Option für das finale Testspiel gegen Stoke City am Samstag (14.30 Uhr, Schauinslandreisen-Arena).

Ahmet Engin (Sehnenriss im Oberschenkel) sowie Arnold Bidumbu und Lukas Scepanik (beide Knöchelprobleme) stehen weiterhin auf der Verletztenliste. Mit dem Saisonstart gegen die SG Sonnenhof Großaspach am Samstag, 20. Juli, wird es für dieses Trio höchstwahrscheinlich nichts werden.

Generalprobe gegen Stoke

Das Spiel gegen den englischen Zweitligisten Stoke City ist für die Zebras die Generalprobe für den Liga-Auftakt. Trotz einer holprigen Vorbereitung, trotz vieler späten Verpflichtungen kristallisiert allmählich heraus, wer zum Saisonstart Verantwortung tragen wird.

Leo Weinkauf ist im Tor gesetzt. Auch die Viererkette dürfte stehen: mit den Außenverteidigern Joshua Bitter und Arne Sicker und den Innenverteidigern Marvin Compper und Lukas Boeder. Boeder, von Hause aus ein Mann für die Außenbahn, spielte in der bisherigen Vorbereitung aus der Not heraus im Abwehrzentrum. Die Umschulung verläuft vielversprechend, der frühere Paderborner wartete in den Tests mit soliden Leistungen auf.

Im defensiven Mittelfeld ist eine Doppel-Sechs mit Tim Albutat und Yassin Ben Balla vorstellbar. Davor könnte eine Dreierkette agieren: mit Lukas Daschner im Zentrum und Moritz Stoppelkamp auf dem Flügel. In dieser Variante ist eine Außenbahn aktuell unbesetzt: Engin, Budimbu uns Scepanik stehen nicht zur Verfügung.

In einem Spielsystem mit einer Sturmspitze dürfte Petar Sliskovic derzeit vor dem Niederländer Vincent Vermeij liegen. Aufgrund der Personalsorgen auf den Außenbahnen ist auch eine Doppelspitze mit Sliskovic und Vermeij denkbar. Zudem kann auch Sinan Karweina bislang auf eine solide Vorbereitung zurückblicken

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