2. Bundesliga

HSV patzt in Dresden, Schalke kann Platz drei übernehmen

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Bitter für den HSV: Torwart Daniel Heuer Fernandes (n.) und Sebastian Schonlau (l.) können das Tor zum 1:1 durch Dynamos Christoph Daferner nicht verhindern.

Bitter für den HSV: Torwart Daniel Heuer Fernandes (n.) und Sebastian Schonlau (l.) können das Tor zum 1:1 durch Dynamos Christoph Daferner nicht verhindern.

Foto: dpa

Dresden.  Die 2. Fußball-Bundesliga startet in das neue Kalenderjahr 2022. Schalke-Rivale Hamburger SV gibt bei Dynamo Dresden den Sieg aus der Hand.

Der Hamburger SV ist mit einem mageren 1:1 (1:0) bei Dynamo Dresden in das neue Zweitliga-Jahr gestartet. Das Team von Trainer Tim Walter verteidigte im engen Rennen um den Aufstieg zwar vorerst den dritten Tabellenplatz, kann im Laufe des Wochenendes aber von bis zu fünf Mannschaften überholt werden. Nachbar Hannover 96 gewann derweil das Kellerduell bei Hansa Rostock 1:0 (0:0). Mit einem Sieg am kommenden Sonntag im Heimspiel gegen Holstein Kiel kann der FC Schalke 04 den Patzer des Aufstiegsrivalen nutzen und auf den dritten Platz klettern. Schalke liegt nur einen Zähler hinter dem HSV.

HSV kassiert Ausgleich in der zweiten Halbzeit

Robert Glatzel brachte den HSV kurz vor der Pause (37.) mit seinem zehnten Saisontor zunächst in Führung. Der Stürmer traf damit im dritten HSV-Spiel in Folge. Christoph Daferner (61.) glich in der zweiten Hälfte aus. Schon im Hinspiel hatten sich beide Teams 1:1 getrennt.

Der HSV wartete zunächst geduldig ab und schlug bei der ersten guten Chance eiskalt zu. Nach einem Konter kam Glatzel etwas glücklich an den Ball und traf per Heber. Nach der Pause vergab er die Chance zum zweiten Tor (49.), ehe Dynamo für seinen Aufwand belohnt wurde. Daferner stand bei einer Flanke am langen Pfosten goldrichtig und köpfte ein.

Besser machte es Hannover. Die Mannschaft von Trainer Christoph Dabrowski brachte ihre Führung ins Ziel, mit 23 Punkten stießen die Niedersachsen auf Platz zwölf vor. Der Vorsprung auf den Relegationsplatz beträgt sechs Zähler.

Linton Maina erzielte mit einem Schlenzer den entscheidenden Treffer (58.) für die Gäste, die zum Jahresabschluss noch gegen Werder Bremen verloren hatten. Zuvor gelangen dem neuen Coach Dabrowski zum Auftakt zwei Siege. Rostock fiel nach nur drei Remis aus den letzten sechs Partien mit 20 Punkten auf Rang 15 zurück. (fs mit sid)

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