Bundesliga

Kölns neuer Trainer Gisdol will Kritik der Fans "ausblenden"

Markus Gisdol steht neben einem Maskottchen.

Markus Gisdol steht neben einem Maskottchen.

Foto: dpa

Köln.  Markus Gisdol traut sich und dem 1. FC Köln den Klassenerhalt in der Bundesliga zu. Sport-Geschäftsführer Horst Heldt schwärmt vom FC.

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Der neue Trainer Markus Gisdol hat sich von den größtenteils skeptischen Kommentaren der Fans des 1. FC Köln nach seiner Verpflichtung unbeirrt gezeigt. „Man nimmt das natürlich wahr. Aber ich habe versucht, das auszublenden“, sagte der 50-Jährige bei seiner Vorstellung beim Fußball-Bundesligisten.

Gisdol-Verpflichtung: Schmid kein Co-Trainer mehr beim FC„Es ist legitim, dass man sich äußert, auch in Social Media. Aber ich weiß, warum ich hier bin und was ich leisten kann“, sagte der frühere Trainer von Hoffenheim und dem Hamburger SV: „Ich habe vom Verein absolut gespürt, dass man das unbedingt mit mir und Horst Heldt (dem neuen Geschäftsführer Sport, d. Red.) machen möchte. Und jetzt müssen wir überzeugen durch Leistungen. Ich kann die schönsten Geschichten erzählen. Am Ende der Saison ist wichtig, dass wir weiter in der ersten Liga sind.“

Für Heldt war Rückkehr nach Köln schon mehrmals Thema

Der neue Sportchef Horst Heldt hat in seiner Karriere schon mehrfach vor einer Rückkehr zum 1. FC Köln gestanden. Das verriet der ehemalige FC-Profi am Dienstag. „Es war immer ein Traum, irgendwann nochmal für meinen Club zu arbeiten. Und das war nicht nur 2017 ein Thema, sondern schon einige Male, als die Öffentlichkeit es nicht mitbekommen hat“, sagte Heldt.

Vor zwei Jahren hatte er kurz vor einem Wechsel nach Köln gestanden. Heldt stand damals aber bei Hannover 96 unter Vertrag, Präsident Martin Kind legte sein Veto ein. „Wir haben 2017 vieles versucht, es hat leider nicht geklappt“, sagte Heldt: „Es wäre aber nicht richtig, Martin Kind alleine verantwortlich zu machen. Auch von meiner Seite ist es damals nicht so gut gelungen, wie ich es mir vorgestellt habe.“

Dass er den Vertrag in Hannover kurz vor dem Wechsel nach Köln gegen eine Abfindung aufgelöst hat - woraufhin 96 nun eine mögliche Transfer-Entschädigung entging - habe aber in keiner Verbindung gestanden, versicherte Heldt. „Das war Weitsicht“, sagte er lachend: „Das war einfach eine Spekulation auf das, was passieren könnte. Ich wollte unabhängig und flexibel sein.“ (dpa)

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