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Gladbachs Cuisance: Qualität, die man mit 17 selten bekommt

Blitzschnell und zielsicher: Mickael Cuisance.

Foto: firo

Blitzschnell und zielsicher: Mickael Cuisance. Foto: firo

Eupen.   Mickael Cuisance hat bis jetzt noch keine Profi-Luft schnuppern dürfen. In der Vorbereitung von Borussia Mönchengladbach überzeugt der Franzose.

Beim 1:0-Testsieg bei Regionalligist Wuppertaler SV am vergangenen Samstag hatte Mickael Cuisance schon seine blitzschnellen Hackentricks im Vorwärtsgang vorgeführt. Am Mittwochabend, beim 2:2 gegen den erstaunlich dynamischen belgischen Erstligisten KAS Eupen, zimmerte Borussia Mönchengladbachs frischer Franzose dann sogar einen Freistoß aus gut 30 Metern Zieldistanz ins Netz der Gastgeber.

„Mickael besitzt mit 17 Jahren schon eine Qualität, die man selten bekommt“, lobte Gladbachs Cheftrainer Dieter Hecking im Eupener Stadion am Kehrweg. Und der 52-jährige Westfale ist nicht gerade dafür bekannt, seine Spieler in Honig zu tauchen.

Natürlich: Die Saison ist gerade einmal zehn Vorbereitungstage alt. Nach dem Telekom-Cup am Samstag im Borussia-Park, wo Bayern München, 1899 Hoffenheim und Werder Bremen ab 14 Uhr mitmischen, stoßen noch einige Stammspieler zum Gladbacher Kader. Kapitän Lars Stindl etwa. Oder der belgische Nationalspieler Thorgan Hazard. Beide sind neben dem Brasilianer Raffael in der Offensive erste Wahl, dahinter kommt Jonas Hofmann. Im offensiven Mittelfeld hat Mickael Cuisance, der 250 000 Euro Ablöse kostete und einen Vertrag bis 2022 besitzt, Ausrufezeichen gesetzt. Mehr geht noch nicht.

Doucouré zweites französisches Talent im Gladbacher Kader

Die bisher größte Bühne wartet auf den Elsässer am Samstag. Vor rund 40 000 Zuschauern hat Cuisance sein Können noch nicht gezeigt. Der Juniorenspieler war bisher für die U17 des französischen Erstligisten AS Nancy unterwegs. Einsätze in der Ligue 1 gab es für ihn nicht.

Mit Mamadou Doucouré steht ein zweites französisches Talent im Aufgebot. Der 18-Jährige laborierte fast ein Jahr an einer Muskelverletzung im Oberschenkel. Der Innenverteidiger aus der U19 von Paris St.-Germain, der derzeit individuell trainiert, will ein Faktor bei der Borussia werden. Landsmann Cuisance ist aber nach nur zehn Trainingstagen näher dran an den Profis.

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