Hecking

Gladbachs Hecking steht vor einer emotionalen Rückkehr

Dieter Hecking übernahm Borussia Mönchengladbach Ende 2016.

Foto: firo

Dieter Hecking übernahm Borussia Mönchengladbach Ende 2016. Foto: firo

Mönchengladbach.  Gladbach möchte nach mehr als 13 Jahren wieder ein Auswärtsspiel gewinnen. Vor der Partie beim VfL Wolfsburg steht Dieter Hecking im Fokus.

13 Jahre sind im Profifußball heutzutage eine Ewigkeit. Rechnet man noch ein halbes Jahr obendrauf, dann wäre man bei jener Zeitspanne, die den letzten Auswärtssieg von Borussia Mönchengladbach in Wolfsburg markiert. Am 22. November 2003 hieß es in der damals fast nagelneuen VW-Arena 3:1 nach Toren des Belgiers Joris van Hout, des heutigen Regionalliga-Trainers Arie van Lent und den 98-maligen finnischen Nationalspieler Joonas Kolkka. Höchste Zeit also für die Gladbacher, die Negativserie am Allerpark zu brechen. Die Gelegenheit bietet sich am Samstag (15.30 Uhr/live in unserem Ticker), wenn es um die Chance geht, sich im Rennen um einen Startplatz in der Europa League zu halten.

Borussias Verletztenliste, das ist die gute Nachricht im Endspurt der Fußball-Bundesliga, schrumpft. Mit Angreifer Raffael, US-Nationalspieler Fabian Johnson und auch dem Belgier Thorgan Hazard stehen drei potenzieller Startspieler nach Verletzungen wieder im Mannschaftstraining. Ob die individuelle Fitness einen Platz im 18-er Kader für die Partie in Wolfsburg bereits rechtfertigt, wird Trainer Dieter Hecking am Freitagnachmittag spätestens nach dem Abschlusstraining entscheiden müssen.

Stindl und Christensen sind bereit

Keine größeren Sorgen macht sich Hecking um Lars Stindl und Andreas Christensen. Kapitän Stindl hatte wegen eines Magen-Darm-Infekts am Dienstag aussetzen müssen, Innenverteidiger Christensen schonte sich wegen Rückenbeschwerden. “Ich denke, dass beide in Wolfsburg spielbereit sein werden”, so Hecking.

Die Rückkehr des 52-jährigen Westfalen an die alte Wirkungsstätte dürfte eine emotionale werden. Hecking feierte 2015 mit dem VfL den DFB-Pokalsieg in Berlin mit einem 3:1 über Borussia Dortmund, der größte Erfolg in der Karriere des Cheftrainers. “Ich freue mich auf das Wiedersehen”, betont Hecking, “aber ob es für mich ein Vorteil sein wird, dass ich die Wolfsburger Mannschaft ganz genau kenne, weiß ich nicht so recht.”

Übrigens: Rund 3500 Gladbacher Anhänger werden ihr Team am Samstag in die VW-Stadt begleiten. Es gibt für das Bundesliga-Duell noch Restkarten an der Tageskasse, aber nicht für den Gäste-Block.

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