Neuzugang

Gladbach soll das Rennen um Denis Zakaria gemacht haben

Denis Zakaria (vorne).

Foto: Getty Images

Denis Zakaria (vorne). Foto: Getty Images

Mönchengladbach.  Gladbach-Sportdirektor Max Eberl ist ein Experte darin, Toptalente in ganz jungen Jahren zu finden. Das nächste Toptalent könnte Zakaria sein.

Die Liste jener Fußballvereine ist lang, die sich gern die Dienste von Denis Zakaria im zentralen Mittelfeld sichern wollen. Der FC Schalke 04 war angeblich schon interessiert, Bayer Leverkusen ebenso wie RB Leipzig. Aus England werden die üblichen Verdächtigen kolportiert: diesmal aus dem Reigen der Top 6 der FC Liverpool und Tottenham Hotspur. Und doch soll Borussia Mönchengladbach das Rennen um den 20-jährigen Genfer mit kongolesischen Wurzeln gemacht haben. Wieder einmal, muss man schon fast hinzufügen, schließlich ist Gladbachs Sportdirektor Max Eberl ein Experte darin, Toptalente in ganz jungen Jahren zu finden und für den Profifußball am Niederrhein zu begeistern.

Ob Zakaria künftig die gelb-schwarze Kluft seines derzeitigen Arbeitsgebers Young Boys Bern mit dem schwarz-weiß-grünen Dress der Borussia tauscht, ist noch nicht zu hundert Prozent sicher. Aktuell dürfte es noch Gespräche über eine Ablöse an den Schweizer Vizemeister geben. Zakarias Vertrag in berühmten Berner Stadtteil Wankdorf läuft noch bis zum 30. Juni 2020, es ist von zehn Millionen Euro die Rede, die Gladbach zu überweisen hätte.

Mit dem 17-jährigen Elsässer Mickael Cuisance vom französischen Erstligisten AS Nancy haben die Borussen bereits ein neues Talent im Aufgebot für die kommende Saison. Mit Innenverteidiger Andreas Christensen, dessen Leihende eine Rückkehr zum FC Chelsea beinhaltet, sowie Mahmoud Dahoud, der sich an Borussia Dortmund gebunden hat, verliert der fünfmalige deutsche Fußballmeister zwei der aktuell besten Fohlen.

Abschied von Christensen?

Ob Christensen am kommenden Samstag (15.30 Uhr/Sky) im Heimspiel gegen Absteiger SV Darmstadt 98 seinen Abschied geben wird, ist noch fraglich. Der 21-jährige Däne musste im Mannschaftstraining am Dienstag, ebenso wie der Schweizer Außenverteidiger Nico Elvedi, wegen Rückenbeschwerden passen. In der Abwehr fehlen bereits die länger verletzten Außenverteidiger Oscar Wendt (Ellenbogenbruch) und Tony Jantschke (Muskelfaserriss).

Auch ein Einsatz von Christoph Kramer im defensiven Mittelfeld ist zumindest in Frage gestellt. Der Weltmeister von 2014 musste die Trainingseinheit am Dienstag nach gut 30 Minuten wegen Adduktorenproblemen abbrechen, eine genaue Diagnose steht noch aus.

Der belgische Angreifer Thorgan Hazard trainierte wieder voll mit und sollte nach überstandenen Knieproblemen gegen Darmstadt wieder ein Thema sein. Das hatte Cheftrainer Dieter Hecking allerdings auch vor dem 1:1 in Wolfsburg am vergangenen Samstag bereits gehofft.

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