Borussia Mönchengladbach

Gladbach soll Angebot für Bensebaini abgegeben haben

Szene aus dem Afrika-Cup-Finale: Algeriens Ramy Bensebaini (rechts) im Duell mit dem Senegalesen Ismaila Sarr.

Szene aus dem Afrika-Cup-Finale: Algeriens Ramy Bensebaini (rechts) im Duell mit dem Senegalesen Ismaila Sarr.

Foto: Reuters

Mönchengladbach.  Borussia Mönchengladbach will angeblich den Abwehrspieler Ramy Bensebaini verpflichten. Laut der L'Équipe fordert Stade Rennes für den Afrika-Cup-Sieger aber mehr als die gebotene Summe.

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Borussia Mönchengladbach ist weiter auf der Suche nach Verstärkung für die Defensive. Laut einem Bericht der L'Équipe hat der Fußball-Bundesligist nun ein Angebot für Ramy Bensebaini abgegeben. Demzufolge soll die Borussia dem französischen Erstligisten Stade Rennes eine Offerte in Höhe von 7,5 Millionen Euro für einen möglichen Transfer des Linksverteidigers unterbreitet haben. Der 24-Jährige gewann mit der algerischen Nationalmannschaft jüngst den Afrika Cup. Sein Vertrag bei Rennes läuft bis 2020.

Bensebaini, der auch in der Innenverteidigung und im defensiven Mittelfeld eingesetzt werden kann, spielt seit 2016 für den Klub aus der Ligue 1. In der vergangenen Saison absolvierte er wettbewerbsübergreifend 39 Spiele, darunter 25 Liga-Partien und neun Begegnungen in der Europa League. Mit Rennes beendete er die Spielzeit auf dem zehnten Tabellenplatz. Mit Gladbach hätte er die Chance, auch in der neuen Saison international zu spielen.

Gladbachs Alternative zu Malang Sarr?

Es scheint durchaus möglich, dass Bensebaini bei der Borussia als Alternative zu einem Transfer von Malang Sarr in Betracht gezogen wird. Dessen Klub OGC Nizza fordert angeblich 20 Millionen Euro Ablöse. Der 20 Jahre alte Innenverteidiger, der auch auf der linken Abwehrseite spielen kann, soll seinen Verein bereits über seine Wechselabsichten in Richtung Gladbach informiert haben.

Borussias Sportdirektor Max Eberl hatte dazu gesagt: "Es freut uns, dass sich der Spieler so klar positioniert hat. Aber es gibt auch einen Verein, der seine eigenen Vorstellungen hat. Irgendwo ist ein Budget bei Borussia Mönchengladbach endlich. Da kann dann der Punkt kommen, dass der eine oder andere Spieler nicht machbar ist.“

Bensebaini wäre deutlich preiswerter als Sarr. Angeblich liegen derzeit jedoch auch in diesem Fall die Vorstellungen nicht beieinander. Denn wie die L'Équipe weiter berichtet, fordert Rennes für Bensebaini trotz seines nur noch ein Jahr gültigen Vertrags eine höhere als die von Gladbach gebotene Summe. (nb)

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