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Gladbach muss Hoffnung auf Christensen wohl begraben

Mönchengladbachs Andreas Christensen wird den Klub wohl verlassen.

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Mönchengladbachs Andreas Christensen wird den Klub wohl verlassen. Foto: dpa

Mönchengladbach.  Gladbachs Sportdirektor Eberl hat kaum noch Hoffnung, dass Chelsea-Leihgabe Christensen über den Sommer hinaus bleibt.

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Mit Andreas Christensen verabschiedet Borussia Mönchengladbach am Samstag (15.30 Uhr/Sky) gegen Absteiger SV Darmstadt 98 seinen Topverteidiger der vergangenen beiden Jahre. Der 21-jährige Däne kehrt zum FC Chelsea zurück. Ob die Leihgabe über den Sommer hinaus noch einmal im Borussia-Park spielen wird?

“Die Wahrscheinlichkeit liegt derzeit bei unter fünf Prozent”, sagt Sportdirektor Max Eberl, “Andreas hat ein sehr gutes Verhältnis zur Borussia, er ist aber auch sehr Chelsea-affin. Nur er selbst kann in der Vorbereitung beeinflussen, wie es mit ihm weitergeht.” Angesichts der großen Konkurrenzsituation beim Meister der Premier League und der von Cheftrainer Antonio Conte praktizierten Dreierkette in der Abwehr ist es wahrlich nicht abwegig, dass Christensen bei aller Qualität gar nicht zum Zug kommen könnte.

Max Eberl weiß um die Situation. Seine Personalplanung für den Sommer stimmt er allerdings darauf nicht ab. “Wenn wir eine Lösung realisieren können, dann machen wir das auch. Bis zum Ende der Transferperiode auf etwas zu hoffen, was dann doch nicht eintritt, wäre aus unserer Sicht fahrlässig”, sagt Eberl mit Blick auf eine mögliche Christensen-Rückkehr.

Gladbach sucht Verstärkung

Denkbar ist, dass Winterzugang Timothée Kolodziejczak vom FC Sevilla in den Vordergrund rückt. Der 25-jährige Franzose kam in der Innenverteidigung an Andreas Christensen und Jannik Vestergaard nicht vorbei. “Ich war da auch nicht bereit, zu wechseln, wenn es gut läuft”, gibt Cheftrainer Dieter Hecking unumwunden zu. “Nach der Saison wird sich in der Abwehr aber eine neue Situation ergeben.” Die Gladbacher werden sich unabhängig davon, ob Kolodziejczak mit Verspätung einschlägt oder nicht, nach einer Verstärkung umsehen.

Am Samstag beim Bundesliga-Finale gegen Darmsadt wird neben Andreas Christensen auch Mahmoud Dahoud verabschiedet, der im Sommer zu Borussia Dortmund wechselt. Auch Alvaro Dominguez sollte Blumen nebst Schlussapplaus der Fans auf dem Rasen erhalten. Doch der 28-jährige Spanier, der seine Karriere nach zwei Rückenoperationen wegen eines Bandscheibenvorfalls beenden musste, wird nicht im Borussia-Park sein. Es ist kein Geheimnis, dass der Innenverteidiger in der jüngeren Vergangenheit auch Borussia für seine Sportinvalidität verantwortlich gemacht hatte, weil er trotz seiner Verletzung in der Saison 2015/16 spielen musste.

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