Bundesliga

Gladbach: Herrmann stellt Rekord von Ex-Schalker Halil Altintop ein

Gladbach-Profi Patrick Herrmann fordert beim Spiel gegen Paderborn einen Elfmeter.

Gladbach-Profi Patrick Herrmann fordert beim Spiel gegen Paderborn einen Elfmeter.

Foto: Reuters

Mönchengladbach  Patrick Herrmann wurde zum 140. Mal ausgewechselt. Der Gladbach-Profi erreichte damit die Bestmarke des ehemaligen Schalkers Halil Altintop.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

In der 88. Minute der Bundesliga-Partie zwischen Borussia Mönchengladbach gegen den SC Paderborn war es soweit: Patrick Herrmann musste zum 140. Mal vorzeitig vom Platz. Der 28 Jahre alte Gladbach-Profi stellte damit beim 2:0 (0:0)-Sieg über den Tabellenletzten aus Ostwestfalen die Liga-Bestmarke des ehemaligen Schalkers Halil Altintop (37) ein.

Herrmann war in dem Spiel allerdings schon zuvor in den Fokus gerückt: Der Flügelflitzer war einer der besten Gladbacher am Mittwochabend. Er leitete kurz nach Beginn der zweiten Hälfte mit einer starken Balleroberung im Duell mit Jamilu Collins den Führungstreffer durch Alassane Pléa ein (46.). Schließlich war Herrmann auch derjenige, der den Elfmeter rausholte.

Paderborns Sebastian Schonlau traf ihn mit der Hand im Gesicht. "Ich erobere den Ball, spiele ihn noch Richtung Tor. Wenn er mir nicht ins Gesicht haut, laufe ich fast ganz alleine auf den Torwart zu. Von daher für mich ein klarer Elfmeter“, sagte Herrmann. Nach Videobeweis entschied Schiedsrichter Robert Kampka auf Strafstoß - Kapitän Lars Stindl verwandelte (67.).

Gladbach tritt am Samstag bei Hertha BSC an

Gladbach feierte den siebten Bundesliga-Heimsieg in Serie. Die Mannschaft von Trainer Marco Rose schloss nach Punkten zu Spitzenreiter RB Leipzig auf. Beide Teams haben bislang 34 Zähler verbucht. Am kommenden Samstag (18.30 Uhr/Sky) treten die Borussen zum Jahresabschluss bei Hertha BSC an. Leipzig spielt zuvor (15.30 Uhr) gegen den FC Augsburg, der 16 Punkte aus den vergangenen sechs Spielen holte.

"Wir haben gesagt, die Herbstmeisterschaft geht nur über einen Sieg hier", sagte Rose. "Jetzt müssen wir in Berlin noch einmal alle Kräfte mobilisieren gegen eine Mannschaft, die im Moment im Aufwind ist. Da nochmal versuchen, alles rauszuholen und dort die in der Bundesliga herausragende Runde für uns krönen.“

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben