Europa League

Für Borussia Mönchengladbach zählt gegen AS Rom jeder Punkt

Trainer Marco Rose steht mit Borussia Mönchengladbach in der Europa League unter Druck.

Trainer Marco Rose steht mit Borussia Mönchengladbach in der Europa League unter Druck.

Mönchengladbach.  Borussia Mönchengladbach ist in der Europa League noch sieglos. Denis Zakaria kehrt am Donnerstag gegen die AS Rom in die Startelf zurück.

In der Fußball-Bundesliga thront Borussia Mönchengladbach an der Spitze, in der Europa League hingegen ist das Team von Trainer Marco Rose noch sieglos. Im Spiel gegen die AS Rom zählt für Gladbach am Donnerstag (21 Uhr/RTL und DAZN) deshalb jeder Punkt, um die Chance auf den Einzug in die K.o.-Runde zu wahren. Defensivmann Denis Zakaria, der in der Partie bei Bayer Leverkusen (2:1) erstmals in dieser Saison nicht zur Anfangsformation gehörte, weil Rose ihm eine Pause gönnte, kehrt in die Startelf zurück.

Insgesamt habe sich die Personalsituation entspannt, sagte der Trainer am Mittwoch. Stürmer Alassane Pléa, der die vergangenen vier Pflichtspiele aufgrund einer Muskelverletzung im Oberschenkel verpasste, ist wieder eine Option für den Kader. Die Einsätze von Marcus Thuram und Nico Elvedi waren noch fraglich. Angreifer Thuram, der wettbewerbsübergreifend bislang sieben Saisontreffer erzielt hat, plagten Kniebeschwerden. Innenverteidiger Elvedi klagte über Oberschenkelprobleme. Von Beginn an stürmt womöglich Kapitän Lars Stindl, der seinem Team in Rom mit dem Elfmetertreffer zum 1:1 in der Nachspielzeit einen Punkt gesichert hatte.

Gladbach mit zwei Zählern auf dem Konto

„Im Hinspiel haben wir es in der ersten Halbzeit sehr gut gemacht, im Rückspiel wollen wir diese Leistung über 90 Minuten abrufen, um erfolgreich zu sein“, sagte Zakaria. Die Borussia hat nur zwei Punkte auf dem Konto. Rom (5), der Wolfsberger AC und Basaksehir FK (beide 4) liegen vor den Gladbachern, die in der Liga mit zuletzt zwei Siegen die Tabellenführung verteidigten. Roses Team schied zwar in der zweiten DFB-Pokalrunde bei Borussia Dortmund (1:2) aus, zeigte aber auch in diesem Duell eine ordentliche Leistung.

„Wir haben wirklich gute Spiele gemacht und uns in eine Form gearbeitet, die passt“, stellte Rose fest. Der 43-Jährige blickte zugleich auf den Klub aus der italienischen Hauptstadt, der in der Serie A aktuell den dritten Tabellenplatz belegt: „Auch Rom ist in einer sehr guten Form.“ Gladbachs Defensivkräfte müssen wohl insbesondere den früheren Wolfsburger Stürmer Edin Dzeko im Auge behalten. Rose forderte: „Wir müssen gut verteidigen.“ Und im Idealfall vorne treffen, um die Chancen auf ein Überwintern im internationalen Wettbewerb zu erhöhen.

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