DFB-Pokal

Eberl kann "Wucht der Kritik" an BVB-Trainer Favre nicht nachvollziehen

Sportdirektor Max Eberl sah am 19. Oktober in Dortmund eine Gladbacher 0:1-Niederlage in der Bundesliga. Elf Tage später kommt es dort zum erneuten Duell im DFB-Pokal.

Sportdirektor Max Eberl sah am 19. Oktober in Dortmund eine Gladbacher 0:1-Niederlage in der Bundesliga. Elf Tage später kommt es dort zum erneuten Duell im DFB-Pokal.

Foto: Getty Images

Mönchengladbach.  BVB-Trainer Lucien Favre steht gehörig unter Druck. Gladbach-Manager Max Eberl nennt vor dem Pokalduell am Mittwoch die Gründe aus seiner Sicht.

Sportdirektor Max Eberl blickt gerne auf die gemeinsame Zeit mit Lucien Favre zurück. Der Schweizer war von 2011 bis 2015 Trainer bei Borussia Mönchengladbach. "Lucien hat hier vier Jahre lang einen großartigen Job gemacht", lobte Eberl vor dem DFB-Pokalspiel bei Borussia Dortmund.

In dieser Zweitrunden-Partie am Mittwoch (20.45 Uhr/ARD und Sky) steht Favre als BVB-Trainer nun allerdings mächtig unter Druck. So war es nicht verwunderlich, dass vor dem Borussen-Duell die Frage aufgekommen war, wie Eberl die Diskussion um Favre denn verfolge. "Ich kann die Geballtheit und Wucht der Kritik nicht nachvollziehen", ließ Gladbachs Manager wissen.

Knapp 130 Millionen Euro für neue BVB-Spieler

Eberl erinnerte an die vergangene BVB-Spielzeit unter Favre: "Er war ja auch in Dortmund schon erfolgreich." In der Vorsaison wurde der BVB mit zwei Punkten Rückstand auf den FC Bayern München Vizemeister.

Dann gaben die Dortmunder im Sommer knapp 130 Millionen Euro für neue Spieler aus. "Mit den Transfers und den Erwartungsaussagen, dass man Deutscher Meister werden will, hat man natürlich den Druck ein Stück weit erhöht", meinte Eberl: "Diesen Druck kriegt Lucien gerade ein Stück weit ab."

In der Tabelle trennen den BVB, der Rang fünf belegt, nach dem neunten Spieltag drei Punkte von Spitzenreiter Gladbach. Am 19. Oktober gewannen die Dortmunder das Borussen-Duell in der Bundesliga mit 1:0. Elf Tage später kommt es zum erneuten Aufeinandertreffen im Kampf um den Einzug ins Pokal-Achtelfinale. Die Augen dürften dabei vor allem auf Favre gerichtet sein. (nb)

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