Fortuna Düsseldorf

Kein Schalke-Wechsel: Kaan Ayhan wird wohl bleiben

Hier noch im Fortuna-Trikot: Kaan Ayhan im Test gegen die Sportfreunde Siegen.

Hier noch im Fortuna-Trikot: Kaan Ayhan im Test gegen die Sportfreunde Siegen.

Foto: firo Sportphoto/Ralf Ibing

Düsseldorf.  Fans des FC Schalke hatten sich Hoffnungen auf eine Rückkehr von Kaan Ayhan gemacht. Der bleibt aber wohl bei Fortuna Düsseldorf.

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Fußball-Bundesligist Fortuna Düsseldorf plant weiter mit Innenverteidiger Kaan Ayhan. „Bei Kaan Ayhan gehe ich davon aus, dass er bleibt. Unsere Mannschaft wird nicht auseinanderbrechen“, sagte Sportvorstand Lutz Pfannenstiel mit Online-Portal Spox. Zuletzt war der 24-Jährige auch bei Schalke 04 im Gespräch. Ayhan soll eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag gehabt haben, die aber verstrichen ist. Laut Medienberichten lag diese zwischen 2,5 und 4,5 Millionen Euro. Auch der italienische Champions-League-Teilnehmer Atalanta Bergamo soll sich mit Ayhan beschäftigen. Der Tabellendritte der vergangenen Serie-A-Saison ist auf der Suche nach einem Nachfolger für Gianluca Mancini (23), den es zur AS Rom zog.

Fortuna Düsseldorf: Kein großer Umbruch

Der gebürtige Gelsenkirchener Ayhan wechselte im Sommer 2016 von Schalke nach Düsseldorf. In der vergangenen Saison stand er in 28 Bundesliga-Partien auf dem Feld, absolvierte davon 26 über die volle Distanz von 90 Minuten.

Ansonsten sieht sich die Fortuna für die anstehenden Aufgaben bereits jetzt gut gerüstet. „Der Großteil des Kaders wird so zusammenbleiben. Punktuell werden wir uns verstärken, aber mehr brauchen wir gar nicht. Wir haben eine gute Truppe, die gezeigt hat, dass sie mehr als nur bundesligatauglich ist und durchaus begeisternden Fußball spielen kann“, sagte Pfannenstiel.

Den ganz großen Umbruch werde es also nicht geben. Das Ziel sei der Klassenerhalt. „Die Fans dürfen gerne träumen, aber ich muss rational denken. Ich bin nicht geholt worden, um zu träumen. Ich bin geholt worden, um Strukturen und eine Basis dafür zu schaffen, dass Fortuna Düsseldorf sich mittelfristig in der Bundesliga etabliert. Es geht im Jahr zwei nur ums sportliche Überleben“, so der Sportvorstand. (chwo)

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