Europa League

Favoritensiege in der Europa League - Arsenal doch weiter

Der FC Arsenal jubelt: Torschütze Shkodran Mustafi (Mitte) wird auch vom ehemaligen BVB-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang (r.) geherzt.

Der FC Arsenal jubelt: Torschütze Shkodran Mustafi (Mitte) wird auch vom ehemaligen BVB-Torjäger Pierre-Emerick Aubameyang (r.) geherzt.

Foto: Reuters

Essen.  Die Favoriten gaben sich in den Rückspielen der Europa-League-Zwischenrunde keine Blöße. Auch der FC Arsenal zog ins Achtelfinale ein.

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Der englische Fußball-Spitzenklub FC Arsenal hat mit Mesut Özil in der Startformation eine Blamage in der Europa League abgewendet und ist ins Achtelfinale eingezogen. Die Londoner, bei denen neben Özil auch Shkodran Mustafi begann, setzten sich nach der 0:1-Niederlage im Hinspiel im heimischen Emirates Stadium gegen den weißrussischen Meister BATE Borissow mit 3:0 (2:0) durch. Mustafi erzielte dabei das zweite Tor für Arsenal.

"Es ist ein tolles Gefühl, wieder auf dem Platz gestanden zu haben. Es war ein toller Auftritt des gesamten Teams", schrieb Özil, der erstmals seit dem 29. Januar wieder zur Londoner Startelf gehörte, nach der Partie auf Twitter.

Der FC Chelsea setzte sich nach dem 2:1 aus dem Hinspiel mit 3:0 (0:0) beim von Uwe Rösler trainierten schwedischen Rekordmeister Malmö FF durch. Der österreichische Meister Red Bull Salzburg drehte das 1:2 aus der Vorwoche beim FC Brügge und gewann mit 4:0 (3:0).

Der FC Valencia gewann nach dem 2:0 im Hinspiel auf eigenem Platz 1:0 (0:0) gegen den schottischen Meister Celtic Glasgow. Inter Mailand, das sich bereits am vergangenen Donnerstag mit 1:0 gegen Rapid Wien durchgesetzt hatte, erreichte durch ein 4:0 (2:0) im Rückspiel die Runde der letzten 16 Teams.

Die Gunners, bei denen Nationaltorhüter Bernd Leno auf der Bank saß, übernahmen von Beginn an die Kontrolle über das Spiel und zwangen Borissow zu Fehlern. Nach vier Minuten landete ein Zuspiel von Pierre-Emerick Aubameyang im Tor, nachdem BATE-Verteidiger Sachar Wolkow den Ball ins eigene Netz gelenkt hatte. Durch Kopfballtore von Mustafi (39.) und den früheren Dortmunder Sokratis (60.) sorgte Arsenal für die Entscheidung.

Chelsea begann mit Nationalspieler Antonio Rüdiger in der Startelf, dem Europa-League-Sieger von 2013 fehlte in der ersten Halbzeit jedoch die Präzision. Weltmeister Olivier Giroud erlöste die Blues in der 55. Minute nach Zuspiel von Willian. Ross Barkley erhöhte in der 74. Minute per Freistoß, der vom FC Bayern München umworbene Callum Hudson-Odoi (84.) setzte den Schlusspunkt.

Salzburgs Angreifer Munas Dabbur scheiterte in der elften Minute vom Elfmeterpunkt an Ethan Horvath, Xaver Schlager traf in der 17. Minute mit einem Linksschuss aus 20 Metern. Patson Daka (29., 43.) erhöhte noch vor der Pause mit einem Doppelpack für die Bullen.

Celtic musste gegen Valencia die zweite Halbzeit in Unterzahl spielen, nachdem BVB-Leihgabe Jeremy Toljan in der 37. Minute nach wiederholtem Foulspiel vom Platz gestellt worden war. Kevin Gameiro erzielte in der 70. Minute den Siegtreffer. (sid)

Europa League - die Zwischenrunde in der Übersicht (fettgedruckte Teams sind eine Runde weiter):

Eintracht Frankfurt - Schachtjor Donezk 4:1 (Hinspiel 2:2)

Bayer Leverkusen - FK Krasnodar 1:1 (Hinspiel 0:0)

FC Sevilla - Lazio Rom 2:0 (Hinspiel 1:0)

Dinamo Zagreb - Viktoria Pilsen 3:0 (Hinspiel 1:2)

RB Salzburg - FC Brügge 4:0 (Hinspiel 1:2)

SSC Neapel - FC Zürich 2:0 (Hinspiel 3:1)

FC Valencia - Celtic Glasgow 1:0 (Hinspiel 2:0)

Zenit St. Petersburg - Fenerbahce Istanbul 3:1 (Hinspiel 0:1)

FC Villarreal - Sporting Lissabon 1:1 (Hinspiel 1:0)

FC Arsenal - Bate Borissow 3:0 (Hinspiel 0:1)

Inter Mailand - Rapid Wien 4:0 (Hinspiel 1:0)

KRC Genk - Slavia Prag 1:4 (Hinspiel 0:0)

FC Chelsea - Malmö FF 3:0 (Hinspiel 2:1)

Betis Sevilla - Stade Rennes 1:3 (Hinspiel 3:3)

Dynamo Kiew - Olympiakos Piräus 1:0 (Hinspiel 2:2)

Benfica Lissabon - Galatasaray Istanbul 0:0 (Hinspiel 2:1)

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