BVB

Warum Watzke froh ist über das Ende der BVB-Siegesserie

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke kann der Niederlage bei Atletico Madrid Positives abgewinnen.

Borussia Dortmunds Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke kann der Niederlage bei Atletico Madrid Positives abgewinnen.

Foto: dpa

Dortmund  Das 0:2 in Madrid hat die BVB-Höhenflieger vorerst geerdet. Hans-Joachim Watzke kann der Niederlage bei Atletico sogar Positives abgewinnen.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Vorfreude? Damit tut sich Hans-Jaochim Watzke vor großen Spielen gewöhnlich schwer. Aber am Tag nach der 0:2-Niederlage in der Champions League bei Atletico Madrid, der ersten Niederlage nach 15 Pflichtspielen ohne Misserfolg, wagte der Geschäftsführer von Borussia Dortmund einen Ausblick auf Samstag und das Spitzenspiel der Fußball-Bundesliga gegen den FC Bayern München.

Herr Watzke, sind Sie enttäuscht ob des Dortmunder Auftritts in Madrid?

Hans-Joachim Watzke: Im Fußball muss jedes Spiel neu gespielt werden. Atletico war sicherlich auch enttäuscht, dass es bei uns mit 0:4 verloren hat. Und am Ende des Tages hat das Ergebnis jetzt dazu geführt, dass wir den direkten Vergleich gewonnen haben, was auch noch einmal wichtig werden kann. Aber wir haben nicht an unserem Optimum gespielt. Einerseits ärgert man sich darüber, andererseits bin ich froh darüber, dass es nun vorbei ist mit der langen Serie. Das schärft die Sinne für Samstag. Jede Mannschaft braucht das irgendwann mal.

Welche Erklärung haben Sie, dass der BVB nicht seine beste Leistung abrufen konnte?

Watzke: Die eigene Leistung hat ja durchaus auch mit der Klasse des Gegners zu tun. Das ist hier der Fall. Atletico hat taktisch brutal gut gespielt. Wenn du mit 65 Prozent Ballbesitz des Gegners kaum etwas zulässt, dann machst du das gut.

Wie sehr freuen Sie sich nun auf Samstag?

Watzke: Noch gar nicht. Ich bin jemand, der vor solchen Spielen mehr Druck als Vorfreude verspürt. Aber für Fußball-Deutschland ist es natürlich ein guter Tag. Man merkt, das sich die Leute freuen auf dieses Spiel mit einer etwas anderen Konstellation als sonst. In den letzten Jahren waren wir, wenn wir auf die Bayern trafen, Zweiter oder Dritter, und die Bayern Erster. Jetzt ist es mal umgekehrt.

Stehen die Bayern unter größerem Erfolgsdruck als der BVB?

Watzke: Ich denke aufgrund der tabellarischen Situation und ihres Anspruches ist da was dran, ja.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (3) Kommentar schreiben