Bundesliga

Union-Zugang Subotic legt sich fest: BVB wird Meister

Neven Subotic auf dem Trainingsplatz seines neuen Vereins Union Berlin.

Neven Subotic auf dem Trainingsplatz seines neuen Vereins Union Berlin.

Foto: dpa

Berlin.  Der ehemalige Dortmunder Neven Subotic kehrt in die Fußball-Bundesliga zurück. Künftig spielt er für Union Berlin, sein Herz hängt noch am BVB.

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Für Neven Subotic ist sein früherer Verein Borussia Dortmund in der kommenden Bundesliga-Saison Favorit auf den Titel. "Wenn der FC Bayern mit seinem aktuellen Kader spielt, dann Dortmund. Ganz klar. Das tippe ich als ehemaliger BVB-Spieler und Fan", sagte der Neuzugang von Union Berlin der "Bild am Sonntag" auf die Frage nach dem Favoriten im Meisterkampf der Fußball-Bundesliga.

Wenn es um den BVB geht, ist der Serbe zweifellos nicht unbefangen. Der 30-Jährige wurde mit der Borussia 2011 und 2012 Deutscher Meister, gewann 2012 auch den DFB-Pokal. Unter Trainer Jürgen Klopp und an der Seite von Mats Hummels entwickelte sich Subotic zu einem der besten Innenverteidiger der Bundesliga. Dank seiner professionellen Einstellung und seines Einsatzes wurde Subotic zu einem Publikumsliebling. 196 Spiele absolvierte der Abwehrspieler für den BVB. Trotz eines Comebacks im Jahr 2018 reichte es aber nicht mehr für eine Weiterbeschäftigung bei den Schwarz-Gelben. Immerhin gibt es in der kommenden Saison ein Wiedersehen mit seiner alten Liebe. Im Sommer war er von AS Saint-Étienne zum Bundesliga-Aufsteiger Union Berlin gewechselt.

Die Rückkehr seines früheren Teamkollegen Mats Hummels vom FC Bayern zu Borussia Dortmund bewertet der Innenverteidiger positiv. "Dazu kann ich ihm nur gratulieren! Er wird der Mannschaft guttun", sagte Subotic. "Er hat in den letzten drei Jahren mit den Bayern vier Titel geholt, der BVB in der Zeit nur einen. Jetzt holt Dortmund die Erfahrung von Mats wieder rein. Das ist für ihn eine große Chance."

Die allererste Bundesliga-Saison von Neuling Union Berlin zu bestreiten, empfindet der Abwehrspieler als "zusätzliche Motivation. Wenn wir in der 1. Liga bleiben, ist das wie der Gewinn der Meisterschaft", sagte er. Der Abstiegskampf werde für ihn aber eine "Umstellung". "Das ist für mich eine Premiere", sagte Subotic. "Wir werden nicht so viele Spiele gewinnen, wie ich es sonst gewohnt bin." (fs mit dpa)

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