BVB

Schulz-Wechsel von Hoffenheim zum BVB so gut wie fix

Nico Schulz (rechts, mit Budnestrainer Joachim Löw) ist auf dem Weg zum BVB.

Nico Schulz (rechts, mit Budnestrainer Joachim Löw) ist auf dem Weg zum BVB.

Foto: Getty

Dortmund.  Der BVB will sich mit Linksverteidiger Nico Schulz verstärken, der Transfer rückt näher. Und Dortmund plant weitere spektakuläre Verpflichtungen.

Borussia Dortmund steckt mitten im Meisterschaftskampf – und doch laufen die Planungen für die kommende Saison auf Hochtouren: Nach Informationen dieser Redaktion ist die Verpflichtung des Linksverteidigers Nico Schulz von der TSG Hoffenheim so gut wie fix. Der Vertrag des 26-Jährigen in Hoffenheim wäre noch bis 2021 gelaufen, entgegen anderslautender Berichte enthält er keine Ausstiegsklausel. Der BVB muss also tief in die Tasche greifen und an die 30 Millionen Euro nach Hoffenheim überweisen. Zunächst hatte die Bild-Zeitung den Transfer als perfekt gemeldet.

Schulz hatte seine Zukunft zuletzt offen gelassen: "Ich bin im besten Fußballeralter, bin Nationalspieler", sagte er Anfang Mai dem Kicker. "Da muss man genau abwägen, welcher Schritt der richtige ist." Außerdem: "Ich würde gerne einmal zu einem Topklub wechseln. Das wissen die Verantwortlichen hier, das ist kein Geheimnis. Falls also ein Verein wirklich anklopft, bin ich jetzt in einem Alter, in dem wir uns zusammensetzen und entscheiden müssen, ob der Zeitpunkt gekommen ist."

Die Transferaktivitäten des BVB wären mit einer Schulz-Verpflichtung noch lange nicht abgeschlossen: Auch Thorgan Hazard soll kommen. Der Belgier in Diensten von Borussia Mönchengladbach hat sich längst zum BVB bekannt, allerdings läuft sein Vertrag in Gladbach noch bis 2020 – nun laufen die Verhandlungen. Auch dieser Transfer dürfte den BVB etwa 30 Millionen Euro kosten.

Denn die Dortmunder würden gerne noch Julian Brandt verpflichten. Der Offensivspieler hat bei Bayer Leverkusen eine Ausstiegsklausel von rund 25 Millionen Euro in seinem bis 2021 laufenden Vertrag. Allerdings ist keinesfalls klar, dass der 23-Jährige Leverkusen überhaupt verlässt. Sollte der aktuelle Tabellenfünfte am letzten Spieltag in die Champions League einziehen, ist die Chance groß, dass Brandt mindestens eine weitere Spielzeit unter dem Bayer-Kreuz verbringt.

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