Bundesliga

Ribery: Für BVB-Star Sancho wäre im Bayern-Kader kaum Platz

Franck Ribery von AC Florenz in Aktion.

Franck Ribery von AC Florenz in Aktion.

Foto: dpa

Florenz.  Der ehemalige Bayern-Profi Franck Ribery sorgt beim AC Florenz für Furore. In einem Interview hat der Franzose über einen BVB-Spieler gesprochen.

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Es läuft rund für Franck Ribery (36). Der in dieser Saison vom FC Bayern zum italienischen Erstligisten AC Florenz gewechselte Offensivspieler ist von der Serie A zum besten Spieler des Monats September gewählt worden. „Ribéry hat uns zu diesem Saisonauftakt das Allerbeste seines Repertoires gezeigt“, teilte die Liga am Samstag mit. Der Wechsel des Mittelfeldstars nach Italien war am 21. August verkündet worden. Der 36-Jährige hatte in seinen zwölf Bayern-Jahren unter anderem 2013 das Triple gewonnen. Auch nach seinem Wechsel verfolgt er das Geschehen in der Bundesliga und hat ein Auge auf Bayern-Konkurrent Borussia Dortmund.

In einem Interview mit der "Sport Bild" wurde Ribery auf BVB-Star Jadon Sancho angesprochen. Der 19-Jährige ist mit einem geschätzten Marktwert von rund 100 Millionen Euro der gefragteste Dortmunder Spieler. Aktuell wird darüber spekuliert, ob der Engländer die Westfalen am Saisonende verlassen und welchem Klub er sich anschließen könnte. Ein möglicher Abnehmer, über den hartnäckig spekuliert wird, sind die Bayern. Aus Sicht von Ribery würde ein Wechsel Sanchos zu seinem alten Verein wenig Sinn machen. "Sancho ist ein guter Spieler, aber Bayern hat auf dieser Position genug gute Spieler. Wo soll er spielen?", betont Ribery und fügt hinzu: "Es gibt große Konkurrenz. Ich hoffe, dass Sancho sein gutes Jahr bestätigt. Aber im Bayern-Kader wäre kaum Platz für ihn."

BVB fehlt in der Bundesliga Konstanz

Dass der größte Bayern-Rivale aktuell große Probleme hat und die Erwartungen nicht erfüllen kann, sei laut Ribery der fehlenden Erfahrung im Dortmunder Team geschuldet. Zuletzt gab es für den BVB in der Bundesliga drei enttäuschende Punkteteilungen. Der Meisterkandidat belegt nur Rang acht. "Sie haben eine gute Mannschaft und sinnvolle Transfers getätigt. Aber vielleicht müssen die jungen Spieler noch verstehen, was es bedeutet, auf Top-Niveau zu spielen. Es gilt, jedes Spiel zu gewinnen, immer konzentriert zu sein. Das müssen alle Spieler verinnerlichen."

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