Borussia Dortmund

Fassungsloser BVB-Kapitän Marco Reus: "Absolute Scheiße"

Am Boden: BVB-Kapitän Marco Reus

Am Boden: BVB-Kapitän Marco Reus

Foto: firo

Dortmund  Das späte 3:3 gegen Paderborn konnte über den desolaten Auftritt des BVB nicht hinwegtäuschen. Nach dem Spiel findet Marco Reus deutliche Worte.

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Reus war es, der seiner Mannschaft mit seinem Kopfballtreffer in der Nachspielzeit wenigstens den einen Punkt rettete. Zuvor blieb das Spiel der Dortmunder über weite Strecken alles schuldig. Zur Pause lag die Mannschaft von Lucien Favre mit 0:3 zurück - Schlusslicht SC Paderborn überrannte die lahme BVB-Abwehr förmlich und konterte die Schwarz-Gelben eiskalt aus. Jadon Sancho, Axel Witsel und Marco Reus sorgten immerhin im zweiten Abschnitt für eine Aufholjagd - die die Dortmunder Fans aber auch nicht mehr besänftigen konnte.

Gellendes Peifkonzert zur Pause

Als die BVB-Akteure nach dem Spiel Richtung Südtribüne gingen, schlug ihnen ein gellendes Pfeifkonzert entgegen. Von einer Wiedergutmachung für die 0:4-Klatsche beim FC Bayern München vor zwei Wochen war nämlich nichts zu sehen. Kapitän Reus hatte für die Reaktion der Fans nach dem Spiel absolutes Verständnis. "Wir müssen uns bei allen Leuten für die Leistung entschuldigen. Ich habe keine Erklärung für die erste Halbzeit. Keine Ahnung, was wir da fabriziert haben. Man hat sich richtig geschämt. So dürfen wir nie, nie wieder auftreten. Das war absolute Scheiße", sagte der 30-Jährige am Mikrofon von DAZN. Reus kündigte zudem an, dass über dieses Spiel natürlich noch geredet werden muss. "Mit einem blauen Auge sind wir nicht davon gekommen, wir haben richtig einen mitbekommen."

Reus lehnt Trainerdiskussion ab

Von einer Trainerdiskussion wollte der Nationalspieler aber nichts wissen. "Der Trainer stellt uns super ein. Wir sind dafür verantwortlich, unsere Leistung zu zeigen", so Reus weiter. Nachdem Favre aber schon spätestens nach der Klatsche in München wieder schwer unter Druck geriet, dürfte die Leistung gegen Paderborn erneutes Futter für Diskussionen um seine Person geben. Der Schweizer wirkte in der ersten Halbzeit nach den Gegentreffern ebenso fassungslos, wie die Zuschauer im Signal Iduna Park. (fs)

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