Europa League

BVB-Trainer Peter Stöger warnt vor dem FC Salzburg

Peter Stöger ist seit Dezember 2017 Trainer bei Borussia Dortmund.

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Peter Stöger ist seit Dezember 2017 Trainer bei Borussia Dortmund. Foto: dpa

Dortmund.  Der BVB gilt als großer Favorit im Europa-League-Achtelfinale gegen den FC Salzburg. Doch Trainer Peter Stöger erwartet einen starken Gegner.

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Natürlich hat sich Peter Stöger gefreut, als Borussia Dortmund für das Europa-League-Achtelfinale den FC Salzburg zugelost bekam. Weil es gegen eine Mannschaft aus der Heimat geht, das auch. Vor allem aber, weil er eine „richtig spannende Partie erwartet“.

Letzteres ist eine Aussage, die man in Dortmund gar nicht so gerne hört. Wenn es gegen eine Mannschaft aus der österreichischen Bundesliga geht, dann ist Dortmund Favorit und hat deutlich zu gewinnen, egal ob der Gegner zufällig Tabellenführer ist – so sieht man das im Dortmunder Umfeld. Stöger aber schreibt dem Gegner eine „ganz gefährliche Außenseiterrolle zu“ – und geht davon aus, dass die Salzburger auch beim Hinspiel am Donnerstag in Dortmund (19 Uhr/live in unserem Ticker) so aggressiv wie gewohnt auftreten werden. „Wir sind drauf vorbereitet, dass Salzburg sein Spiel so anlegt wie immer, weil es ihre Stärke ist“, sagt der Österreicher. „Anlaufen, früh stören, aggressiv zu sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sie ihre Herangehensweise gravierend ändern, weil es gegen den BVB geht.“

Schmelzer unterstützt seinen Trainer

Unterstützung erhält der Trainer bei seinen Warnungen von Kapitän Marcel Schmelzer, der sich an die jüngere Vergangenheit erinnert fühlt: „Auch Atalanta Bergamo hat nach außen etwas leichter gewirkt, als wir intern wussten“, sagt er. „Am wichtigsten ist, dass wir den Gegner ernstnehmen.“ Und das ist der Fall, versichert der Kapitän: „Wir haben großen Respekt“, sagt er. „Wir wissen, dass es wieder sehr schwer wird, weil Salzburg in der Liga zehn Punkte Vorsprung hat, die können sich komplett auf die beiden Spiele gegen uns konzentrieren.“ Das mache es zwar grundsätzlich nicht einfacher, „schärft uns aber die Sinne“, so Schmelzer.

Motivationsprobleme gebe es ohnehin keine: „Wir als Mannschaft sehen das als den Wettbewerb, den der Verein noch nicht gewonnen hat“, meint Schmelzer. Daraus ziehen sie Motivation auch für dieses Spiel. Die Herangehensweise: „Unsere Aufgabe wird sein, dagegenzuhalten“, sagt Trainer Stöger. „Die Aufgabe ist auch, dominant zu sein. Das haben wir in manchen Spielen schon gezeigt, auch gegen Leipzig war es ordentlich.“​

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