Borussia Dortmund

BVB-Stürmer? Zorc scherzt: "Wir reaktivieren Dickel wieder"

BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Foto: firo

Dortmund.  Will Borussia Dortmund im Winter einen neuen Stürmer verpflichten? BVB-Sportdirektor Michael Zorc nimmt die Diskussion mit Humor.

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Orte wie dieser existieren so wohl vor allem im Ruhrgebiet. Der Edelitaliener „Acqua Pazza“ versteckt sich direkt hinter der dröhnenden A40, weiter unterhalb ruckeln Züge vorbei. Zur Nachbarschaft gehören Autohäuser, Schrebergärten, eine Sauna, ein Fitnessstudio. Ach ja, das Dortmunder Stadion lässt sich auch fußläufig erreichen. Die sogenannte Elefantenrunde von Borussia Dortmund ist am Freitag aber trotzdem mit dem Auto angebraust, um hier den Ist-Zustand zu analysieren, wie es Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke nach der 0:4-Pleite gegen den FC Bayern angekündigt hatte.

BVB-Probleme sind offensichtlich

Deswegen saßen am Freitag Watzke, Sportdirektor Michael Zorc, der Leiter der Lizenzspielerabteilung Sebastian Kehl und der externe Berater Matthias Sammer bei „Acqua Pazza“ zusammen. Diskutierten, wie es regelmäßig tun. Diesmal analysierte sogar Präsident Reinhard Rauball mit. Was dabei herauskam, will Zorc im Gespräch mit dieser Redaktion allerdings nicht verraten. „Internes bleibt intern“, meint er. „Wir haben uns turnusmäßig getroffen. Natürlich haben wir die aktuelle Situation intensiv besprochen.“

Die Probleme sind ja auch so offensichtlich. Der Elf fehlte es gegen Bayern an Widerstandskraft. Sie bleibt bislang den Beweis schuldig, dass sie eine für die großen Spiele ist. Die Defensive rumpelt, die Offensive stümpert. In München wurde zudem eine Lücke im Kader deutlich, die schon lange klafft. Es fehlt ein reiner Mittelstürmer. Angesprochen auf einen möglichen Stürmertransfer im Winter scherzt Zorc jedoch. „Wir reaktivieren den Dickel wieder“, sagt er und lacht. Der Sportdirektor selbst hat ja noch mit Stadionsprecher Norbert Dickel zusammengespielt.

Zorc nimmt die BVB-Elf in die Pflicht

Es hätte natürlich durchaus seinen Reiz, wenn sich Dickel am Freitag im Heimspiel gegen den SC Paderborn mal wieder das BVB-Trikot überziehen würde, passieren wird dies aber natürlich nicht. Er wird nunmal als Stadionsprecher gebraucht, wenn sich die Borussia gegen den Tabellenletzten nach der desaströsen Vorstellung in München mit den Fans versöhnen möchte.

Zorc nimmt seine Mannschaft jedenfalls in die Pflicht. „Wir wollen eine Reaktion sehen und erwarten eine gute Leistung“, sagt er.

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