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BVB-Stars Reus und Götze schmunzeln über kuriose Statistik

Drei der vier BVB-Torschützen in Freiburg (v. l.): Jadon Sancho, Marco Reus und Mario Götze.

Drei der vier BVB-Torschützen in Freiburg (v. l.): Jadon Sancho, Marco Reus und Mario Götze.

Foto: dpa

Freiburg.  Beim 4:0-Sieg in Freiburg sorgten die BVB-Stars Reus und Götze für eine kuriose Premiere – und konnten es später selbst kaum glauben.

Mario Götze bemühte sich, seiner Stimme einen empörten Ton zu vermeiden, aber er konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen. „Das muss ich gleich mal ansprechen“, sagte der Mittelfeldspieler von Borussia Dortmund nach dem 4:0-Sieg beim SC Freiburg. „Das geht nicht!“

Thema war ein Kuriosum, dass die Statistiker des übertragenden Fernsehsenders noch während des Spiels ausgegraben hatten: Götzes Treffer zum 3:0 in der 79. Minute hatte Marco Reus vorbereitet – und damit seinem Mitspieler im 87. gemeinsamen Pflichtspiel erstmals ein Tor aufgelegt. In 72 Partien für den BVB und 15 für die Nationalmannschaft war dies nicht gelungen – während Götze immerhin siebenmal als Vorlagengeber für Reus in Erscheinung getreten war.

Debatte um Formkrise von BVB-Kapitän Reus dürfte sich erledigt haben

Warum aber hatte es so lange gedauert? „Das müsst ihr ihn fragen!“, gab der noch immer breit grinsende Götze zurück. Also, Herr Reus, warum erst jetzt? „Keine Ahnung, woran das liegt“, antwortete der Kapitän. „Wir haben gerade auch schon darüber gesprochen, aber konnten es gar nicht glauben.“ Allerdings hätten sie darüber auch noch nie groß nachgedacht, schob Reus hinterher. „Aber jetzt ist das Thema auch erledigt, von daher alles gut.“

Genauso wie eine weitere Sache: Reus hatte ja nicht nur für Götze, sondern zuvor auch für Sancho aufgelegt und zudem selbst getroffen – sein erstes Tor als Papa. „Das fühlt sich natürlich sensationell an, auch wenn meine Kleine davon wahrscheinlich noch wenig mitbekommt“, sagte er. „Aber mich freut's und damit ist das Thema jetzt auch beendet.“

Und auch die Debatte über eine mögliche Formkrise des BVB-Kapitäns dürfte sich erst einmal erledigt haben, nachdem er zuletzt beim 0:5 gegen Bayern München und dem 2:1 gegen Mainz 05 deutlich unter seinen Möglichkeiten geblieben war. Vergessen – erst recht, wenn er auch im nächsten Spiel treffen sollte: dann nämlich kommt Schalke 04 zum Revierderby (Samstag, 15.30 Uhr/Sky). Und Tore gegen den ewigen Rivalen werden von den Fans noch einmal deutlich mehr geschätzt als alle anderen.

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