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BVB-Sportdirektor Zorc bremst Hype um Moukoko: „Geht mir zu weit“

Borussia Dortmunds Talent Youssoufa Moukoko.

Borussia Dortmunds Talent Youssoufa Moukoko.

Foto: AFP

Dortmund.  Gegen Hertha BSC dürfte Youssoufa Moukoko sein Bundesligadebüt feiern. BVB-Sportdirektor Michael Zorc spricht eine Warnung aus.

Sportdirektor Michael Zorc von Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund hat vor überzogenen Erwartungen an den seit diesem Freitag 16-jährigen Youssoufa Moukoko gewarnt. „Das, was da medial rund um den Jungen abgeht, geht mir ein Stück zu weit“, sagte Zorc vor dem Spiel bei Hertha BSC am Samstag (20.45 Uhr/Dazn).

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Zorc weiter: „Der Junge ist gerade 16 geworden. Er wird sicherlich ein wichtiger Teil der Zukunft von Borussia Dortmund sein, doch aktuell ist mir zu viel Druck in der ganzen Geschichte. Wir sollten alle mal den Fuß vom Gaspedal nehmen und Geduld haben, sich die Dinge entwickeln zu lassen.“

BVB: Favre lässt Moukoko-Einsatz in Berlin offen

Ob der hochveranlagte Stürmer in Berlin tatsächlich zur Mannschaft gehört, ließ Trainer Lucien Favre offen. „Wir werden sehen, ob er mitkommt“, sagte er. „Es ist noch nicht entschieden. Wir werden das Training abwarten.“ Weiter schwärmt der 62-jährige Schweizer ebenfalls vom „fantastischen Potenzial“ Moukokos. „Es macht Spaß, mit ihm zu trainieren.“

Seit Saisonbeginn trainiert Moukoko, der eigentlich noch in der U17 spielen könnte, bereits mit den Profis. Sollte er in den kommenden Wochen in der Bundesliga debütieren, wäre er der jüngste Spieler der Ligageschichte.

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