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BVB-Sportdirektor Zorc bestätigt: Mario Götze geht im Sommer

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Essen.  Rio-Weltmeister Mario Götze (27) wird den BVB zum Saisonende verlassen. Das hat Sportchef Michael Zorc vor dem Spiel in Wolfsburg verkündet.

Rund eine halbe Stunde vor Anstoß der Bundesligapartie zwischen dem VfL Wolfsburg und Borussia Dortmund (15:30 Uhr, Sky) hatte BVB-Sportdirektor Michael Zorc eine wichtige Personalentscheidung zu verkünden. Im Interview mit dem TV-Sender "Sky" erklärte Zorc, dass Offensivspieler Mario Götze die Borussia nach Ablauf der laufenden Saison verlassen werde. Der Vertrag des Ex-Nationalspielers wird nicht verlängert. "Wir werden die Zusammenarbeit mit Mario Götze im Sommer beenden. Es ist eine gemeinsame Entscheidung nach einem sauberen Gespräch. Mario ist ein richtig guter Junge", sagte Zorc.

Mit dieser Entscheidung war nach Informationen dieser Redaktion zu rechnen. Götze spielte auch in dieser Saison unter Trainer Lucien Favre nur eine untergeordnete Rolle. Favre hatte erst am Freitag betont, dass es für Götze schwer sei, einen Platz im Spielsystem der Borussia zu finden. Zorc nahm auch zur möglichen Zukunft des Noch-Dortmunders Stellung: „Er wird sich eine neue Aufgabe suchen, vielleicht ja auch im Ausland.“

BVB: Götze wird mit internationalen Klubs in Verbindung gebracht

In der laufenden Bundesliga-Saison kommt der Angreifer auf 14 Einsätze, nur eine Partie absolvierte er über die volle Distanz. Wohin der 27-Jährige wechselt, ist noch unklar. Götze wurde in Medien mit italienischen Clubs in Verbindung gebracht, aber zuletzt auch mit dem französischen Club OGC Nizza. OGC-Sportchef Julien Fournier sagte dazu aber Sport1: „Ich habe das auch gelesen und weiß nicht, woher das kommt. Sicherlich ist Mario Götze ein interessanter Spieler. Wir standen aber zu keiner Zeit in Kontakt mit ihm oder seinen Beratern. Auch hatten und haben wir nie die Ambitionen, ihn zu uns zu holen.“

Götze hat insgesamt sieben Spielzeiten für die Profis von Borussia Dortmund absolviert. Das BVB-Eigengewächs wechselte 2013 zu Bayern München und kehrte nach drei Jahren beim Rekordmeister zurück ins Revier. An die Leistungen seiner ersten Jahre konnte der Finaltorschütze bei der WM 2014 aber nicht mehr anknüpfen. (fs)

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