Corona-Krise

BVB-Präsident Rauball hofft auf Liga-Neustart am 2. oder 9. Mai

BVB-Präsident Reinhard Rauball

BVB-Präsident Reinhard Rauball

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Dortmund.  BVB-Präsident Reinhard Rauball setzt auf die Wiederaufnahme des Spielbetriebs. Die Saison könne auch über den 30. Juni hinaus verlängert werden.

Borussia Dortmunds Präsident Reinhard Rauball (73) setzt auf einen Neustart der Fußball-Bundesliga in der Corona-Krise Anfang Mai. „Wir sind schon froh, wenn wir jetzt die Möglichkeit haben, das Training ordnungsgemäß zu beginnen und das brauchen wir auch, um dann ideal am 2. Mai oder um den 2. Mai herum mit dem ersten Spieltag zu beginnen“, sagte Rauball am Donnerstag dem TV-Sender Sky.

Möglich sei auch, am 9. Mai die Saison fortzusetzen. „Dann würden wir in jedem Fall, und das ist eigentlich das vorrangige Ziel, was uns allen vorschwebt, dann könnten wir noch bis zum 30.6. die Saison abschließen unter Einschluss des DFB-Pokals“, sagte Rauball.

Bundesliga pausiert bis mindestens 30. April

Die Deutsche Fußball-Liga, die Rauball bis vergangenen August zwölf Jahre als Ligapräsident anführte, hatte am Dienstag bei ihrer Mitgliederversammlung die Liga-Pause wegen der Coronavirus-Pandemie bis mindestens bis zum 30. April verlängert. Teamtraining ist für die 36 Profi-Klubs aus Bundesliga und 2. Bundesliga von Montag an wieder möglich, sofern die Behörden dies gestatten.

Laut Rauball könnten mit einem Liga-Neustart Anfang Mai nicht nur die noch ausstehenden 82 Bundesliga-Spiele stattfinden, sondern auch die von der Uefa auf unbestimmte Zeit verlegten Partien in Champions League und Europa League ausgetragen werden.

Die Saison könne aber auch noch über den 30. Juni hinaus verlängert werden, meinte der Jurist. An diesem Tag auslaufende Spielerverträge seien kein Hinderungsgrund. „Da gibt es Möglichkeiten juristischer Art sowieso, um Verträge in Vollzug zu setzen über das Datum hinaus“, sagte Rauball. (fs/dpa)

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