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BVB geht selbstbewusst ins Topspiel – und mit Respekt

Selbstbewusst vor dem Topspiel: BVB-Trainer Lucien Favre

Selbstbewusst vor dem Topspiel: BVB-Trainer Lucien Favre

Foto: dpa

Dortmund.  Erstmals seit langer Zeit geht der BVB als Tabellenführer ins Spitzenspiel gegen Bayern. Als Favoriten sehen sich die Dortmunder dennoch nicht.

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Es ist spürbar anders als in den Vorjahren: Bayern München reist nur als Tabellendritter zu Borussia Dortmund, wo am Samstag (18.30 Uhr/live in unserem Ticker) das Topspiel steigt. Und Bayern reist geradezu demütig an, anders als in den Vorjahren flog kein einziger Giftpfeil und noch nicht einmal ein Pfeilchen. Bayern-Präsident Uli Hoeneß erklärte die Dortmudner sogar schon zum Favoriten.

BVB-Sportdirektor Michael Zorc kann darüber nur schmunzeln: „Ich vertrete seit Jahren die Meinung, dass es vollkommen unerheblich ist, was im Vorfeld gesagt wird oder nicht“, erklärt er. „Das Spiel wird am Samstag auf dem Platz entschieden. Es ist nicht wichtig, wer Favorit ist, dadurch führst du nicht 1:0 und bekommst auch sonst nichts geschenkt.“

BVB-Trainer Favre: "Bayern bleibt Bayern"

Besiegen wollen sie die Bayern natürlich trotzdem, auch wenn sie wissen, dass das nicht ganz einfach wird. „Wir wissen, dass wir gegen eine große Mannschaft spielen, alle haben große Erfahrung, von hinten bis vorne“, sagt Trainer Lucien Favre, und zählt sie alle auf, die großen und erfahrenen Bayern-Spieler: Robert Lewandowski, Thomas Müller, Arjen Robben, Franck Ribery, Jerome Boateng, Mats Hummels und noch einige mehr. „Bayern bleibt Bayern“, sagt Favre dann noch und meint damit: Egal wie sie derzeit auch schwächeln mögen, am Samstag ist dennoch die nominell stärkste deutsche Mannschaft mit der größten Erfahrung in wichtigen Spielen zu Gast. „Wir wissen, dass wir gegen Bayern sehr clever sein müssen, wenn wir angreifen und wenn wir verteidigen“, sagt Favre.

Das bedeutet auch: „Wissen auch, dass wir anders auftreten müssen als am Dienstag“, fordert Zorc. Da nämlich gab es in der Champions League eine hochverdiente 0:2-Niederlage bei Atletico Madrid. Nicht schön, aber auch kein Beinbruch – immerhin gab es zuvor 15 Pflichtspiele ohne Niederlage. „Wir haben allen Grund, selbstbewusst ins Spiel zu gehen aufgrund der Leistungen der letzten Wochen“, sagt Zorc. „Wenn man vom Atletico-Spiel einmal absieht.“

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