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BVB droht gegen Düsseldorf Ausfall von Bürki und Diallo

BVB-Torwart Roman Bürki (r.) und Abdou Diallo sind angeschlagen.

BVB-Torwart Roman Bürki (r.) und Abdou Diallo sind angeschlagen.

Foto: imago

Dortmund.  Borussia Dortmund muss gegen Düsseldorf wohl auf Torhüter Roman Bürki und Abdou Diallo verzichten. Es sind nicht die einzigen BVB-Ausfälle.

Die Personalsorgen bei Borussia Dortmund drohen sich vor dem letzten Heimspiel der Saison noch einmal zu verschärfen: Torhüter Roman Bürki und Abdou Diallo drohen für die Partie gegen Fortuna Düsseldorf am Samstag (15.30 Uhr/Sky) auszufallen. Zunächst hatte die Bild-Zeitung darüber berichtet. Nach Informationen dieser Redaktion steht noch nicht endgültig fest, ob Torhüter Bürki, der an Oberschenkelproblemen leidet, definitiv fehlen wird. Eine endgültige Entscheidung soll am Samstag fallen. Diallo hatte schon in den vergangenen Tagen wegen muskulärer Probleme im Training gefehlt, sein Einsatz ist äußerst unwahrscheinlich.

Darüber hinaus hat der BVB noch einige weitere Ausfälle zu beklagen: Achraf Hakimi und Dan-Axel Zagadou fehlen verletzt, Marius Wolf und Marco Reus sind gesperrt. Immerhin scheint Jadon Sancho nach seinen muskulären Problemen im Laufe der Woche rechtzeitig fit zu werden und damit gegen Düsseldorf zur Verfügung zu stehen.

Bürki spielt bislang seine beste Saison in Dortmund

Bürkis Ausfall würde den BVB durchaus empfindlich treffen, der Schweizer gehört in der laufenden Saison zu den Leistungsträgern beim BVB. Am vergangenen Wochenende patzte er beim 2:2 bei Werder Bremen zwar entscheidend, dennoch spielt er bislang seine beste Saison in Dortmund. Sollte er ausfallen, würde Marwin Hitz ins Tor rücken, der den Stamm-Torwart schon in der Hinrunde beim 3:2-Sieg gegen Bayern München vertreten hatte – auch da war es der Oberschenkel, der Bürki lahmlegte. Auf der Ersatzbank nähme dann wohl Eric Oelschlägel aus der U23 Platz.

Der gelernte Innenverteidiger Diallo hat sich in den vergangenen Wochen als Linksverteidiger festgespielt. Sollte er ausfallen, blieben Trainer Lucien Favre drei Optionen. Die wahrscheinlichste: Raphael Guerreiro rückt wie schon beim 2:2 gegen Werder Bremen auf die linke Abwehrseite. Alternativ könnte Ömer Toprak im Abwehrzentrum und dafür Manuel Akanji links spielen. Oder der langjährige Stammspieler Marcel Schmelzer dürfte nach langer Pause wieder einmal auflaufen – und käme dann zu seinem 250. Bundesligaspiel.

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