Borussia Dortmund

BVB-Boss Watzke: "Lewandowski bester Mittelstürmer der Welt"

Ein Bild aus gemeinsamen Zeiten beim BVB: Robert Lewandowski (l.) wird von Hans-Joachim Watzke zu den Bayern verabschiedet.

Ein Bild aus gemeinsamen Zeiten beim BVB: Robert Lewandowski (l.) wird von Hans-Joachim Watzke zu den Bayern verabschiedet.

Foto: dpa

Dortmund.  Hans-Joachim Watzke hat die Ambitionen von Borussia Dortmund noch einmal betont. Vor den Bayern habe der BVB keine Angst, aber großen Respekt.

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Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke hat den Anspruch des BVB auf die deutsche Fußball-Meisterschaft bekräftigt: „Wir versuchen es. Ich bin davon überzeugt, dass wir eine Chance haben“, sagte der 60-Jährige am Montag in der Sendung „Wontorra On Tour“ im Sender Sky Sport News HD. Watzke unterstrich, dass auch Trainer Lucien Favre den Angriff auf den Titel und damit auf Rekordmeister FC Bayern München will. „Ja, absolut. Lucien ist ein vorsichtiger, sachlicher, analytischer Typ. Er tut sich schwer, das mit aller Vehemenz zu sagen. Aber auch er steht voll dahinter.“

Watzke weiß um die Gefahr der forschen Töne: „Ich weiß auch, dass du damit das Risiko erhöhst, was auf die Nuss zu bekommen, wenn es nicht klappt.“ Mit Blick auf die Münchner sagte der BVB-Chef: „Bayern hat eine starke Mannschaft und sie werden jetzt noch stärker. Fakt ist, dass der Transfer von Coutinho der Bundesliga gut tut. Das ist ein außergewöhnlicher Spieler. Auch Ivan Perisic, der bei uns war, ist ein sehr starker Spieler.“

Watzke betonte: „Ich habe keine Angst vor Bayern München, aber ich habe Respekt davor, was sie dort in den letzten Jahrzehnten geleistet haben.“ Insbesondere Robert Lewandowski und Manuel Neuer hob er hervor: „Sie haben den besten Mittelstürmer der Welt und einen der besten Torhüter der Welt.“ Auch wenn er meint, dass München und Dortmund der Bundesliga-Konkurrenz ein Stück voraus sind, sieht Watzke weitere ambitionierte Clubs: „Ich denke dabei vor allem an Leipzig.“

Ähnlich hatte sich auch BVB-Sportdirektor Michael Zorc vor dem Augsburg-Spiel geäußert. Der Ex-Profi sagte bei Sky: "Wir sollten nicht alles auf diesen Zweikampf reduzieren. Man muss abwarten, was Julian Nagelsmann in Leipzig macht. Peter Bosz hat in Leverkusen auch eine gute Mannschaft." (mh, dpa)

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