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BVB-Boss Watzke erklärt die Transferstrategie im Sommer

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke.

Dortmund.   Borussia Dortmund hat in diesem Sommer knapp 130 Millionen Euro für Neuzugänge ausgegeben. Und ist dafür ins Risiko gegangen.

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Neben den Zahlen, die Borussia Dortmund auf der jährlichen Bilanzpressekonferenz verkündete, kam Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke natürlich auch auf die sportliche Situation zu sprechen. „Wir haben eine gute Mannschaft, ein gutes Trainerteam, wir sind zuversichtlich, dass wir unsere Saisonziele erreichen. Der Spannungskampf in der vergangenen Saison hat der Liga gut getan und wir werden alles versuchen, dass es diese Saison wieder so spannend wird“, erklärt Watzke.

Am Samstag (15.30 Uhr/Sky) beginnt für den BVB die Bundesliga, dann empfängt der Vizemeister des FC Augsburg. Die Dortmunder wollen in der kommenden Saison Meister werden, auch deswegen werden die Anhänger einige Neuzugänge bestaunen können. Mittlerweile haben allerdings auch elf Profis den Klub verlassen. "Wir nähren uns immer mehr unserer Wunschgröße des Kaders an", sagte Watzke.

BVB-Boss Watzke: "Michael Zorc hat das sehr, sehr gut umgesetzt"

Die knapp verpasste Meisterschaft in der vergangenen Saison sei eine Herausforderung gewesen. Um es noch besser zu machen, hätten sich die Verantwortlichen eine klare Transferstrategie überlegt. "Und Michael Zorc hat das sehr, sehr gut umgesetzt", erklärte Watzke. " Wir haben versucht, möglichst schnell unsere Zugangsseite abzubilden, damit wir nicht in einen Preiswettbewerb reingedrückt werden." Anschließend sollte der Kader verkleinert werden. Dies sei ein Risiko gewesen. "Das kann man sich nur leisten, wenn man über die entsprechenden finanziellen Mittel verfügt", erläuterte der Geschäftsführer.

BVB hat knapp 130 Millionen Euro ausgegeben

Insgesamt hat der BVB knapp 130 Millionen Euro für Neuzugänge ausgegeben, darunter Julian Brandt und Mats Hummels. Watzke: "Mittlerweile haben wir aber auch knapp 120 Millionen Euro wieder eingenommen." Auch weil der Verkauf von Christian Pulisic (64 Millionen Euro) erst jetzt verbucht wird. (las)

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