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Bekommt Ersatztorwart Langerak mehr Einsätze beim BVB?

Roman Weidenfeller (r.) bleibt die Nummer eins beim BVB, Mitch Langerak könnte aber mehr Einsätze bekommen.

Roman Weidenfeller (r.) bleibt die Nummer eins beim BVB, Mitch Langerak könnte aber mehr Einsätze bekommen.

Foto: Getty Images

Dortmund.  Wird Ersatztorwart Mitch Langerak beim Double-Sieger Borussia Dortmund mehr Einsätze bekommen? Trainer Jürgen Klopp deutete das an: „Mitch wird diese Saison, so weit das möglich ist, Spiele machen." Fest steht aber, dass Roman Weidenfeller die unumstrittene Nummer 1 der Dortmunder bleibt.

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Rotation heißt das magische Wort, das verstärkt bei Borussia Dortmund Einzug halten könnte. Der Doublesieger hat die drei hervorragenden Innenverteidiger Mats Hummels, Neven Subotic und Felipe Santana, von denen nur zwei spielen können. Der BVB hat die drei herausragenden defensiven Mittelfeldspieler Sebastian Kehl, Sven Bender und Ilkay Gündogan, von denen auch nur zwei spielen können. Dann ist das noch das offensive Mittelfeld. Und Trainer Jürgen Klopp hat in Roman Weidenfeller und Mitch Langerak zwei richtig gute Torleute, von denen immer nur einer spielen kann. Während Rotation bei Feldspielern immer wieder angewendet wird, ist sie im Tor die Ausnahme. Obwohl: Beim BVB gab es vergangene Saison einen Hauch von Torwart-Rotation.

Langerak hat beim BVB einen Vertrag bis 2016

Im DFB-Pokal. Weidenfeller und Langerak kamen abwechselnd zum Einsatz. Weidenfeller in Sandhausen, Düsseldorf und Fürth. Langerak gegen Dresden und in Kiel. Beim Finale in Berlin teilten sich beide, unfreiwillig, den Arbeitsplatz. Weidenfeller musste nach 34 Minuten angeschlagen das Spielfeld verlassen. Langerak durfte so die brennende Finalluft schnuppern. Mittendrin statt nur dabei. Wird der 23-Jährige gar künftig mehr Einsätze bekommen?

„Mitch wird diese Saison, so weit das möglich ist, Spiele machen: In der Liga und im Pokal. Er braucht Wettkampfpraxis, ein Gefühl für den Ball. Um sofort da zu sein, wenn es erforderlich ist“, sagte Jürgen Klopp der Sportbild. In seiner ersten Saison 2010/2011 ersetzte der Australier, der seinen Vertrag bis 2016 verlängert hat, beim Sieg in München den verletzten Weidenfeller. Vergangene Saison durfte er zwei Mal in der Bundesliga ran. Im Januar in Hamburg, als Weidenfeller eine Wirbelblockade ausbremste. Und kurz vor Saisonende in Kaiserslautern.

Mehr verordnete Einsätze als Praxis-Belastungstest für Langerak – und damit eine Art Mini-Rotation mit beiden Torleuten – dürfte es aber vor der Saison 2013/2014 nicht geben. „Wir haben uns über das Thema unterhalten. Die Überlegung ist, dass Mitch an den Pokalspielen teilhaben darf. Aber Roman ist unsere unumstrittene Nummer 1. Da gibt es auch nichts dran zu deuteln“, sagt BVB-Torwarttrainer Teddy de Beer.

Beendet Weidenfeller seine Karriere beim BVB?

Weidenfeller ist in beeindruckender Form. Sein Vertrag in Dortmund läuft bis 2014. Der 31-Jährige könnte sich sogar vorstellen, seine Karriere beim BVB zu beenden: „Ich möchte noch gerne ein paar Jahre ein Teil der Borussia sein. Nach zehn Jahren sind mir Verein und Stadt ans Herz gewachsen“, verriet er. Und die Fans lieben ihren Torwart: „Roman ist der geilste Typ der Welt“, skandierten sie beim Testspiel am Mittwoch in Meppen.

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