FC Bayern München

Bayern-Boss Rummenigge stichelt gegen Hummels und den BVB

Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bei der Pressekonferenz.

Bayerns Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge bei der Pressekonferenz.

Foto: dpa

München.  Double-Sieger Bayern München ist am Montag in die Saisonvorbereitung gestartet. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge spricht über die Transfers.

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Bayern Münchens Vorstandsvorsitzender Karl-Heinz Rummenigge (63) hat die immer lauter werdende Kritik an der Transferpolitik des deutschen Fußball-Rekordmeisters zurückgewiesen. In gewohnter Art und Weise ist der Bayern-Chef gleich zum Gegenangriff übergegangen.

Bei einer Pressekonferenz am Montag setzte er eine Spitze gegen den Bundesliga-Rivalen Borussia Dortmund. Hintergrund waren die Aussagen von BVB-Manager Michael Zorc zur Rückkehr von Mats Hummels, den die Schwarz-Gelben für 30,5 Millionen Euro aus München verpflichteten. "Mats ist für mich der beste deutsche Innenverteidiger, der sein Können national und international über viele Jahre unter Beweis gestellt hat“, sagte er beim Trainingsauftakt der Dortmunder am vergangenen Freitag.

Süle für Bayern-Boss Rummenigge bester deutscher Innenverteidiger

Angesprochen auf den Hummels-Wechsel, schilderte Rummenigge seine Sicht der Dinge: "Ich habe ja irgendwo gelesen, der beste deutsche Innenverteidiger würde jetzt nicht mehr beim FC Bayern spielen. Ich bin der Meinung: Der beste deutsche Innenverteidiger spielt bei Bayern München, spielt im Übrigen auch in der Nationalmannschaft dort.“

Gemeint ist Innenverteidiger Niklas Süle, der bei den Bayern zum Stammspieler reifte und das Weltmeister-Duo Hummels und Jerome Boateng verdrängte. Rummenigge sehe auf dieser Position auch nach dem Hummels-Wechsel keine Probleme: "Ich glaube, wir sind in der Innenverteidigung mit Lucas Hernandez, Niklas Süle und Benjamin Pavard top aufgestellt."

Aktuell stehen bei den Bayern nur 21 Profis unter Vertrag, acht von ihnen waren am Montag beim Trainingsauftakt dabei. Der Rekordmeister steht auf dem Transfermarkt unter Zugzwang, beunruhigend sei die Situation aus Sicht der Bayern aber nicht, wie Rummenigge bekräftigt: "Ich habe Verständnis dafür, dass Ungeduld herrscht. Aber ich bin in keinster Weise nervös. Wir werden am Ende des Tages eine Mannschaft haben, die sehr wettbewerbsfähig sein wird. Unsere Ziele werden nicht geringer werden. Wir werden bis 2. September noch einige Transfers tätigen", sagte er. (fs mit sid)

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