Kommentar

Aubameyang und der BVB: Warten auf die Kettenreaktion

Torschützenkönig: BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang.

Foto: dpa

Torschützenkönig: BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang. Foto: dpa

Tokio.  BVB-Stürmer Pierre-Emerick Aubameyang ist beste Ware auf dem Markt, findet aber keinen neuen Verein. Dabei muss es nicht bleiben. Ein Kommentar.

Denkbar ist, dass Pierre-Emerick Aubameyang sich das alles etwas einfacher vorgestellt hat. Er ist der Torschützenkönig der Fußball-Bundesliga, ein Typ mit Star-Appeal und nicht so alt, dass ihm nur noch ein, zwei gute Jährchen zuzutrauen wären. Mit anderen Worten: beste Ware auf dem Markt. Seit Mai ist klar, dass er zu haben ist. Für viel Geld, aber Geld ist im modernen Fußball selten das Problem.

Paris Saint-Germain? Hat Unmengen Geld. Aber leider keine Verwendung mehr für den Mann, seitdem die Manager wechselten. Tianjin Quanjian aus China? Hat Unmengen Geld. Aber leider schon Anthony Modeste verpflichtet. Der AC Mailand? Hat Unmengen Geld. Doch der Klub gibt es gerade schon aus. 130 Millionen schon in diesem Sommer, und ein Doppeltransfer im Wert von 60 Millionen bahnt sich an. Aubameyang spielt dort derzeit offenbar eine untergeordnete Rolle.

Was morgen ist? Weiß keiner. Vielleicht muss erst ein großer Transfer die Maschinerie in Europa in Gang bringen. Vielleicht tut sich dann noch etwas auf für Aubameyang.

Gut für ihn und den BVB: Aubameyang ist zuzutrauen, dass er mit dem gleichen Spaß und der gleichen Motivation für Dortmund weiterspielt, sollte sich keine für alle Parteien gute Lösung finden lassen.

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