2. Bundesliga

Greuther Fürth stellt Kontakt zu Aufstiegsrängen wieder her

Benedikt Röcker, Kacper Przybylko und Johannes Wurtz bejubeln das Tor.

Benedikt Röcker, Kacper Przybylko und Johannes Wurtz bejubeln das Tor.

Foto: imago

Essen.   Das einzige Tor fiiel bereits in der dritten Minute: Mit 1:0 gewann Greuther Fürth am Freitag gegen den 1. FC Union Berlin. Außerdem spielte der Karlsurher SC gegen den abstiegsbedrohten SV Sandhausen nur 1:1-Unentschieden.

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Die SpVgg Greuther Fürth hat in der 2. Fußball-Bundesliga den Kontakt zu den Aufstiegsrängen hergestellt. Die Franken kamen am Freitagabend beim 1. FC Union Berlin mit dem 1:0 (1:0) zu ihrem ersten Auswärtssieg der Saison und rückten vorerst bis auf einen Punkt an den Relegationsplatz drei heran. Das einzige Tor der Partie erzielte Kacper Przybylko (3. Minute) vor 18 702 Zuschauern an der Alten Försterei. In der Nachspielzeit sah Berlins Angreifer Sören Brandy die Rote Karte (90.+4). Die Berliner, die zuvor zweimal nacheinander gewonnen hatten, bleiben mit 13 Zählern vorerst auf Rang elf.


Die Fürther legten einen Blitzstart hin und gingen durch den Kopfball von Przybylko in Führung. Anschließend entwickelte sich eine hart geführte Partie ohne spielerische Höhepunkte. Unions Bemühungen den Rückstand aufzuholen, beschränkten sich meist auf lange Bälle, die nichts einbrachten.

Karlsruher SC nur mit Remis nach Pokal-Aus

Der Karlsruher SC hat das blamable Pokal-Aus beim Viertligisten Kickers Offenbach noch nicht verarbeitet. Der Fußball-Zweitligist kam am Freitag in einem erst in der zweiten Halbzeit unterhaltsamen Baden-Derby gegen den abstiegsbedrohten SV Sandhausen nicht über ein 1:1 (0:0) hinaus. Während der KSC die Chance verpasste, sich in der Tabelle wieder nach oben zu orientieren, blieb Sandhausen vor 13 203 Zuschauern im Wildparkstadion zum fünften Mal nacheinander ohne Sieg. Der eingewechselte Manuel Torres hatte Karlsruhe in Führung gebracht (65.), Manuel Stiefler glich für Sandhausen aus (73.).


Zwar versuchte Karlsruhe zunächst, die ersatzgeschwächten Gäste unter Druck zu setzen, die Anfangsoffensive verpuffte aber schnell. Danach entwickelte sich ein Spiel mit nur wenigen Torchancen. Die Gastgeber fanden kein Mittel, die sichere Defensive Sandhausens auszuhebeln. Erst nach der Pause nahm die Begegnung Fahrt auf. Als der KSC auf der Siegerstraße zu sein schien, nutzte Stiefler beim Ausgleich ein Chaos in der KSC-Abwehr zum gerechten Punktgewinn für die Gäste. (dpa)

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