Bundesliga

Das Saisonfinale: Titelkampf und Trainer-Abschiede

Bayern-Trainer Niko Kovac

Bayern-Trainer Niko Kovac

Foto: Getty

Berlin.  Tag der Entscheidungen in der Fußball-Bundesliga. Im Kampf um die Meisterschaft kommt es zum Showdown zwischen Bayern München und dem BVB.

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Fernduell um die Meisterschaft und ein spannender Sechskampf um die Tickets für Europa: Im Herzschlagfinale der Fußball-Bundesliga hat Titelverteidiger Bayern München am finalen Samstag (15.30 Uhr/Sky) die besseren Karten. Denn Verfolger Borussia Dortmund reicht am 34. und letzten Spieltag nicht mal ein Sieg bei den hochmotivierten Gladbachern, um die Sensation noch zu schaffen. Denn schon mit einem Remis gegen Eintracht Frankfurt wäre für die Bayern-Mannschaft von Trainer Niko Kovac der 29. Titel perfekt - und das erstmals in der 2005 eröffneten Allianz Arena.

Mal wieder ein Duell um die Meisterschaft zum Saisonende

Ein Heimsieg oder ein Remis gegen Eintracht Frankfurt in der heimischen Allianz-Arena - und der FC Bayern München wäre zum 29. Mal deutscher Fußballmeister. Nur bei einer Niederlage muss die Mannschaft von Trainer Niko Kovac zittern: Mit einem Sieg in Mönchengladbach hätte Borussia Dortmund dann die Sensation geschafft und den Rekordmeister am 34. Spieltag noch abgefangen. Doch an ein Wunder glaubt kaum einer: Die Bayern haben zwei Punkte und 17 Tore Vorsprung, dabei lagen sie neun Punkte hinter dem BVB zurück. "Im Winter haben wir gehofft, dass wir die Chance bekommen, am letzten Spieltag Meister zu werden. Jetzt haben wir sie", sagte Kovac. "Wir können es selbst entscheiden!" Dortmunds Trumpf heißt Marco Reus. Nach zwei Spielen Sperre kehrt er zurück.

Kampf um Europa auf den letzten Metern

Champions League, Europa League, Euro-Quali - so spannend war der Kampf um Europa selten. Mit Borussia Mönchengladbach (55 Punkte), Bayer Leverkusen (55) und Eintracht Frankfurt (54) hoffen gleich drei Teams auf den letzten noch zu vergebenden Königsklassen-Platz. Die Chancen des VfL Wolfsburg (52) sind sehr gering; die Niedersachsen sehen sich eher im Wettstreit mit 1899 Hoffenheim (51) und Werder Bremen (50) um die Europa-League-Qualifikation. Für Eintracht Frankfurt könnte es nach einer furiosen Saison ein bitteres Ende geben: Von Platz vier (Einzug in die Champions League) bis Rang acht (Sturz aus Europa) ist für den Pokalsieger noch alles drin.

Abschiedstour für mindestens acht Trainer

Gleich acht Trainer verabschieden sich am Samstag nach ihrem letzten Spiel von ihren aktuellen Vereinen. Gerüchte gab es am Freitag auch um Bayern-Coach Niko Kovac. Nach Informationen von "Goal" und "Spox" soll das Aus feststehen, egal ob er das Double hole oder nicht. Vorstandschef Karl-Heinz Rummenigge hat diesen Spekulationen sofort widersprochen: "Einen solchen Beschluss gibt es nicht. Diese Meldung ist eine totale Ente."

Fest steht, dass Ralf Rangnick (RB Leipzig), Dieter Hecking (Borussia Mönchengladbach), Bruno Labbadia (VfL Wolfsburg), Julian Nagelsmann (1899 Hoffenheim), Pal Dardai (Hertha BSC), Huub Stevens (Schalke 04), und Boris Schommers (1. FC Nürnberg) am Samstag adé sagen. Nico Willig (VfB Stuttgart) geht nach der Relegation der Schwaben gegen den Zweitliga-Dritten. (dpa)

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