Corona-Konzept

DEB und Eishockey-Ligen wollen Task Force gründen

In den deutschen Eishockey-Ligen wurde die Saison wegen der Corona-Krise abgebrochen.

In den deutschen Eishockey-Ligen wurde die Saison wegen der Corona-Krise abgebrochen.

Foto: dpa

München. Sieben Wochen nach dem vorzeitigen Saisonabbruch wollen der Deutsche Eishockey-Bund und die Ligen gemeinsam ein Konzept zur Wiederaufnahme des Trainings und Spielbetriebs erarbeiten.

Der DEB habe dafür die Gründung einer Task Force angestoßen, die bei der Deutschen Eishockey Liga (DEL), der DEL2 und den Ausrüstern positiv aufgenommen sei. Das teilte der Verband mit. Eine Maßnahme für die Rückkehr zum Training in den Zeiten der Coronavirus-Krise könnte demnach ein durchsichtiger Vollgesichtsschutz sein.

"Dass das deutsche Eishockey in dieser Krisensituation so geschlossen zusammensteht, ist sehr erfreulich und ein sehr gutes Fundament für die Herausforderungen der kommenden Wochen und Monate", sagte DEB-Präsident Franz Reindl. Unter dem Dach des DEB sind die drittklassigen Oberligen, die Frauen-Bundesliga und die Nachwuchsligen organisiert.

Die DEL hatte die laufende Saison wegen der Corona-Krise nach dem Ende der Hauptrunde und vor dem Start der Playoffs abgebrochen. Die neue Saison der deutschen Topliga soll regulär am 18. September beginnen. Ein Spielbetrieb ohne Zuschauer ist allerdings nach Angaben von DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke nicht denkbar. In Berlin sind nach einem Beschluss des Senats bis zum 24. Oktober keine Zuschauer bei Sportveranstaltungen erlaubt.

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